Andreas Utiger

Grünliberale Partei | 03.12.3

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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Diese Förderung gehört in die Kompetenz der Gemeinden. So können sie die von ihnen gewünschte Wohnungsbaupolitik umsetzen.

Ergänzungsleistungen für Familien

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Kinder sollen kein Armutsrisiko sein. Familien sollen entlastet werden, aber gezielt. Die Ergänzungsleistungen sollen so bemessen sein, dass sich Arbeit trotz Ergänzungsleistungen für Familien lohnen. Bei der Bemessung sind das Arbeitspensum und die Carearbeit zu berücksichtigen.

Verschärfung Sozialhilfe

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Kontrollen sind notwendig, um Missbrauch aufzudecken. Falls nötig, sollen zusätzliche Kontrollinstrumente eingeführt werden können. Dies ist wichtig, dass das ganze Sozialhilfesystem funktionieren kann, und möglichst wenig Missbrauchsfälle auftreten, die dem Ruf des Systems schaden, und die die Steuerzahler unnötig belasten.

Ausbau Elternzeit

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Ich befürworte insgesamt je 18 Wochen Elternzeit pro Elternteil, wie es die Familienzeit-Initiative fordert. Beide Elternteile sollen sich zu gleichen Teilen an der Kinderbetreuung beteiligen können.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Diese Massnahme wäre nicht effizient und die Kosten für die Allgemeinheit zu hoch. Prämien sollen für Erwerbstätige nicht zu Armut führen - das soll über gezielte Unterstützung mit den Prämienverbilligungen sichergestellt werden. Ob jemand Prämienverbilligung benötigt, hängt aber u. a. vom Gesamteinkommen ab, nicht vom Prozentsatz der Gesundheitskosten am Einkommen. Prämienverbilligungen sollen gezielt ausgebaut werden. Zudem müssen die Gesundheitskosten gesenkt werden.

Kantonale Spitalplanung

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Ja, zudem muss die Spitalplanung mit den Nachbarkantonen koordiniert werden.

Schule & Bildung

Integrative Schule

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Massgebend ist das Kindswohl. Sol soll eine Güterabwägung umgesetzt werden, bei derer die Bedürftnisse des betroffenen Kindes aber auch diejenige der Mitschüler berücksichtigt werden.

Separativer Unterricht

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In vielen Fällen dürfte ein separater Deutschunterricht für solche Kinder sinnvoll sein. Den Unterricht in sämtlichen Fächern zu trennen, kann hingegen den Erwerb der deutschen Sprache auch behindern. So sollen Fächer, bei denen der sprachliche Austausch sekundär ist, wie zum Beispiel Sportunterricht oder Musik als integrative Massnahmen benutzt werden.

Erste Fremdsprache Englisch

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In Bern sollen Französisch resp. Deutsch als erste Fremdsprache unterrichtet werden. Für den Zusammenhalt im Kanton ist es wichtig, dass die Bevölkerung die jeweils andere Sprache versteht, und sich auch mit den Gegebenheiten und den Ansichten der Anderssprachigen auseinandersetzt.

Gleiche Bildungschancen

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Entsprechende Statistiken zeigen, dass der Bildungserfolg der Kinder immer noch stark vom Elternhaus abhängt.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Der Entscheid für diese Regelung sollte bei der Gemeinde liegen. Es darf sich zudem nicht um einen Automatismus handeln.

Direkte Aufnahme von Geflüchteten

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Grundsätzlich kann eine gezielte Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen sinnvoll sein. Man muss sich aber bewusst sein: Es handelt sich um eine Bundesaufgabe. Daher ist es nicht in erster Linie am Kanton, diese Massnahme in die Wege zu leiten.

Integrationsförderung Ausländer/-innen

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Gezielt und nach Bedarf. Im Asylbereich etwa werden die Sprachziele bei Weitem nicht erreicht. Sprache ist der Schlüssel zur Integration in Beruf und Gesellschaft.

Verschärfung Einbürgerungsrecht

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Nein. Gute Sprachkenntnisse sind zwar nötig, aber die Anforderungen an die Sprachkenntnisse wurden gerade vor wenigen Jahren erhöht. Eine konsequente Umsetzung ist aber nötig, um die Glaubwürdigkeit der Gesetzgebung zu unterstreichen.

Bezahlkarten für Asylsuchende

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Während des Asylprozesses kann es zwar sinnvoll sein, nach Gewährung des Asylstatus ist es allerdings abzulehnen nein. Zum einen müsste aber selbst im Asylprozess das Kosten-Nutzen-Verhältnis positiv sein, zum anderen ist nicht sinnvoll, die ohnehin tiefen Ansätze mit aufwändigen staatlichen Bezahl-Lösungen zu überwachen.

Kündigung Bilaterale Verträge

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Dies wäre nicht zum Vorteil der Schweiz, weil die Wirtschaftsleistung abnehmen würde.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Erneuerung Kunstmuseum Bern

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Legalisierung Cannabis

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Die vollständige Legalisierung würde den Drogenkonsum bagatellisieren. Dies ist aufgrund der Risiken von regelmässigem Cannabiskonsum nicht vertretbar.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Schulen sollen diese Frage im Rahmen der Schulautonomie selbst regeln.

Tierische Produkte in Kantinen

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Fleisch gehört für viele Menschen zu einer gesunden und ausgewogegen Ernährung, Auf dieses Bedürfnis soll eingegangen werden.

Direkte Medienförderung

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Ich befürworte eine indirekte Medienförderung, die der tatsächlichen redaktionellen Arbeit zugutekommt. Direkte Finanzflüsse vom Kanton zu einem bestimmten Medium sollten nur mit grosser Zurückhaltung erfolgen.

Finanzierung Landeskirchen

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Leistungen, welche die Kirche für den Kanton mittels Leistungsvertrag erbringt, sollen abgegolten werden. Dass mit dem Sockelbeitrag aber die Pfarrerlöhne bezahlt werden, ist aus laizistischen Gründen abzulehnen.

Finanzen & Steuern

Steuersenkung

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Lockerung Schuldenbremse

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Die kantonale Schuldenbremse wurde vor kurzem gerade gelockert (dies auf Antrag der GLP).

Individualbesteuerung

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Anpassung Finanzausgleich

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Steuer auf Zweitliegenschaften

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Eine solche Steuer ist für manche Gemeinden wichtig, um die Einnahmeausfälle zu reduzieren, die durch die Abschaffung des Eigenmietwerts entstehen. Zudem ist eine solche Steuer auch aus raumplanerischer Sicht wünschenswert.

Wirtschaft & Arbeit

Teilprivatisierung BEKB

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Der Bankenmarkt funktioniert auch ohne Geschäftsbanken im Kantonsbesitz.

Kantonaler Mindestlohn

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Ein fixer Mindestlohn hat negative Beschäftigungseffekte und eine zu schlechte Zielgenauigkeit gegen Armut (z. B. sind Menschen, die Studijobs etc. ausüben, oft nicht auf einen Mindestlohn angewiesen). Ein genereller Mindestlohn kann zudem eine Preis-Lohn-Spirale auslösen. Grundsätzlich sind branchenspezifische Mindestlöhne zu bevorzugen (geregelt in sozialpartnerschaftlichen GAV).

Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

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Lohngleichheit Frauen/Männer

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Für Unternehmungen mit kantonalen Aufträgen gelten allerdings bereits Lohngleichheitsauflagen. Der Kanton steht hier nicht bei Null.

Regulierung Taxi-Plattformen

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Die Regelungen im Kanton sind bereits sehr strikt. Der Grosse Rat revidiert gerade das Taxi-Gesetz. Aus Sicherheitsgründen werden gewisse Bewilligungen benötigt. Neue Taxidienste sollen aber nicht mit strukturerhaltenden Massnahmen verhindert werden.

Service Public im ländlichen Raum

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Der öffentliche Verkehr soll weiter ausgebaut werden, auch mit On-Demand-Angeboten. Den Erhalt von unrentablen Postfilialen befürworten wir nicht; hierfür gibt es andere Lösungen.

Umwelt & Energie

Aufhebung AKW-Neubauverbot

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Die Diskussion über die Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke lenkt von den Massnahmen ab, die der Kanton und die Schweiz im Energiebereich ergreifen müssen: Ausbau der erneuerbaren Energien, Energieabkommen mit der EU, Ausbau der Energiespeicher.

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Ja, aber nur in einem vertretbaren Rahmen, das heisst, ohne dass die Pächter grosse Einkommenseinbussen in Kauf nehmen müssen.

Förderung erneuerbarer Energien

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Die Beiträge sollen aber gezielt eingesetzt werden, so dass es möglichst keine Mitnahmeeffekte gibt.

Strengerer Tierschutz

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Ausbau Wasserkraft

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Schutz Grossraubtiere

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Verkehr

ÖV-Ausbau

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Der Kostendeckungsgrad des öffentlichen Verkehrs soll aber nicht sinken.

Autobahnausbau

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Ausbau Langsamverkehr

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Verbot Tempo 30

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Das Temporegime muss situationsabhängig festgelegt werden.

Politisches System & Digitalisierung

Digitale Kantonsverwaltung

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Je nach Dienstleistung, vor allem für Privatpersonen, muss entsprechend der Nachfrage auch ein analoges Angebot bestehen.

Digitale Unterschriftensammlung

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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

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Entwicklungszusammenarbeit ist primär eine Bundesaufgabe. Der Bund kürzt Ausgaben in der Entwicklungszusammenarbeit stark. Dieses Problem muss aber auf der Bundesebene gelöst werden.

Strikte Neutralitätspolitik

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Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Polizeidienst für Ausländer/-innen

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Verschärfter Umgang mit Demonstrationen

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Demonstrationen sollen nicht mit unnötigen Auflagen für alle verhindert werden. Eine konsequentere Verrechung von Polizeikosten an gewalttätige Demo-Teilnehmer:innen ist hingegen zu befürworten.

Nationalität in Polizeimeldungen

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Dies dient der Transparenz. Eine Nicht-Nennung der Nationalität würde von der Bevölkerung als Versuch ausgelegt werden, Tatsachen zu verschleiern.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

1 2 3 4 5 6 7

Vollzeit-Kinderbetreuung

1 2 3 4 5 6 7

Bestrafung Krimineller

1 2 3 4 5 6 7

Umweltschutz

1 2 3 4 5 6 7
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