Laura Curau

Die Mitte | 04.04.9

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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig, jedoch ist die Hauptverantwortung für den gemeinnützigen Wohnungsbau bei Gemeinden und privaten Akteuren. So kann auf die lokalen Begebenheiten eingegangen werden.

Ergänzungsleistungen für Familien

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Wenn gut ausgestaltet, unterstützt es gezielt Working Poor Familien. Es soll aber zeitlich begränzt sein und mit einem Programm verbunden, damit sie wieder davon abkommen können.

Verschärfung Sozialhilfe

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Soziale Verantwortung heisst auch: Missbrauch konsequent bekämpfen, aber rechtsstaatlich und verhältnismässig (nur bei begründetem Verdacht, klare Verfahren, Schutz vor Pauschalverdacht). So bleibt Sozialhilfe glaubwürdig, ohne Betroffene unnötig zu stigmatisieren.

Ausbau Elternzeit

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Die Schweiz ist klar im Hintertreffen. Wir brauchen mehr Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Engagement und Beruf.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Ich unterstütze gezielte Entlastungen bei den Krankenkassenprämien, so auch die jüngste Erhöhung der Prämienverbilligungen. Eine starre 10-Prozent-Obergrenze lehne ich ab, da nachhaltige Kostendämpfung im Gesundheitswesen wichtiger ist als fixe Quoten.

Kantonale Spitalplanung

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Eine kantonale Steuerung (inkl. Konzentration dort, wo sinnvoll) ist konsistent, unter der Bedingung, dass Grundversorgung regional gesichert bleibt.

Schule & Bildung

Integrative Schule

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Eine integrative Schule ist grundsätzlich zu begrüssen. Die Praxis der letzten Jahre zeit, dass die Umsetzung grosse Schwierigkeiten bereitet. Entscheidend ist eine realistische Ausgestaltung mit ausreichender Unterstützung und differenzierten Angeboten statt ideologischer Starrheit.

Separativer Unterricht

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Temporäre, zielgerichtete Sprachförderung in gezielten separaten Settings kann sinnvoll sein, soll jedoch nicht in separaten Klassen geschehen, sondern in Kombination mit den Regelklassen.

Erste Fremdsprache Englisch

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Ich feire die Mehrsprachigkeit und halte den Zusammenhalt der Schweiz hoch. Eine Landessprache als erste Fremdsprache stärkt den inneren Zusammenhalt und die interkantonale Verständigung. Englisch bleibt zentral, soll aber nicht auf Kosten der Landessprachen priorisiert werden.

Gleiche Bildungschancen

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Chancengerechtigkeit ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft, ein Markenzeichen der Schweiz. Gezielte Förderung und Entlastung von Familien mit tiefem Einkommen. Instrumente müssen zielgenau und wirksam sein (Förderangebote, Stipendien), ohne das System zu verkomplizieren.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Direkte Aufnahme von Geflüchteten

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Die Schweiz muss ihre soziale Verantwortung wahr nehmen - auch global. Ich befürworte direkte Aufnahmen von besonders Schweren Fällen, jedoch ist dafür eine klare Abklärung vor Ort nötig, denn es ist eine Bevorzugung von einzelnen. Die Zahl muss aber klar begrenzt und mit einem kleinen Kreis von Angehörigen sein.

Integrationsförderung Ausländer/-innen

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Bestehende Unterstützung ist ausreichend.

Verschärfung Einbürgerungsrecht

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Bezahlkarten für Asylsuchende

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Kündigung Bilaterale Verträge

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Ich stehe zu den Bilateralen Verträgen. Sie sind zentral für Wirtschaft, Forschung und Arbeitsmarkt. Eine Kündigung ohne tragfähige Alternative würde der Schweiz - und insbesondere einem exportorientierten Kanton wie Bern - schaden.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Erneuerung Kunstmuseum Bern

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Die Sanierung des historischen Altbaus und der Ersatz des stark sanierungsbedürftigen Atelier-5-Baus sind für den langfristigen Betrieb des Kunstmuseums Bern notwendig. Das Projekt sichert ein bedeutendes kulturelles Aushängeschild des Kantons und wird durch Beiträge Dritter mitgetragen.

Legalisierung Cannabis

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Um wirksame Prävention zu ermöglichen. Leider gilt in der Schweiz das Prinzip, dass man nur zu was legalem Prävention macht. Das sollte sich ändern. Dann wäre auch eine Legalisierung nicht nötig.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Sprache soll verständlich und situationsgerecht eingesetzt werden; ein gesetzliches Verbot wäre unverhältnismässig und unnötig.

Tierische Produkte in Kantinen

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Gesund und regional ist wichtiger, sowie Angebot/Nachfrage. Wir setzen auf Wahlfreiheit. Es gibt keinen sachlichen Grund, hier Vorschriften zu machen oder ein Verbot.

Direkte Medienförderung

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In der heutigen Zeit brauchen Medien eine gezielte Förderung zur Sicherung der regionalen Berichterstattung und Meinungsvielfalt. Entscheidend sind staatsferne Ausgestaltung, Transparenz und klare Kriterien.

Finanzierung Landeskirchen

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Die Landeskirchen erbringen gesamtgesellschaftliche Leistungen (Sozialarbeit, Seelsorge, Integration), die über den religiösen Bereich hinaus gehen.

Finanzen & Steuern

Steuersenkung

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Lockerung Schuldenbremse

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Individualbesteuerung

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Anpassung Finanzausgleich

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Die Stadt Bern hat nicht weniger Zentrumslasten, nur wegen neuen Zentren. Es sollte der Betrag erhöht werden für alle Zentren.

Steuer auf Zweitliegenschaften

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Die Abschaffung des Eigenmietwerts führt zu Steuerausfällen. Der Kanton soll den Gemeinden deshalb die Möglichkeit geben, bei Bedarf eine Steuer auf Zweitliegenschaften einzuführen, um finanzielle Einbussen auszugleichen.

Wirtschaft & Arbeit

Teilprivatisierung BEKB

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Die BEKB ist für den Kanton ein wichtiges strategisches Instrument für Stabilität und die Finanzierung von KMU. Eine Reduktion der kantonalen Beteiligung unter 50 Prozent würde den Einfluss schwächen, ohne einen klaren Mehrwert zu schaffen.

Kantonaler Mindestlohn

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Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

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Lohngleichheit Frauen/Männer

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Eigentlich national vorgeschrieben. Kantonale Zusatzkontrollen nur, wenn die nationalen nicht greifen sollen.

Regulierung Taxi-Plattformen

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Service Public im ländlichen Raum

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Gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Kanton sind zentral. Der Service public muss auch in ländlichen Regionen zuverlässig gewährleistet werden, um Zusammenhalt, Standortattraktivität und Versorgungssicherheit zu sichern.

Umwelt & Energie

Aufhebung AKW-Neubauverbot

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Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Auf kantonseigenen Pachtflächen kann der Kanton mit gutem Beispiel vorangehen. Höhere ökologische Anforderungen sind sinnvoll, sofern sie praxisnah ausgestaltet sind und die Bewirtschaftenden angemessen begleiten.

Förderung erneuerbarer Energien

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Strengerer Tierschutz

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Die Schweiz verfügt bereits über sehr hohe Tierschutzstandards. Es besteht aber Verbesserungsbedarf.

Ausbau Wasserkraft

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Die Wasserkraft ist ein zentraler Pfeiler der erneuerbaren Energieversorgung. Ein massvoller Ausbau im Grimsel- und Sustengebiet ist sinnvoll, ökologische Auswirkungen sollen berücksichtigt und sorgfältig abgewogen werden.

Schutz Grossraubtiere

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Verkehr

ÖV-Ausbau

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Autobahnausbau

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Nicht alle drei Projekte sind gleich zu werten. Engpässe im Nationalstrassennetz rund um Bern führen zu Staus und Ausweichverkehr. Ein massvoller Ausbau soll zur Entlastung beitragen.

Ausbau Langsamverkehr

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Der Langsamverkehr ist wichtig, vor allem in Städten und Agglomerationen. Der Kanton kann den Ausbau unterstützen, wobei Planung und Umsetzung weiterhin eine wichtige Aufgabe der Gemeinden bleiben.

Verbot Tempo 30

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Ich bin gegen Verbote in der Verkehrsplanung. Die Gemeinden sollen mitreden dürfen in der Gestaltung.

Politisches System & Digitalisierung

Digitale Kantonsverwaltung

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Ich unterstütze die Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen, lehne jedoch ein reines Digital-only-Prinzip ab. Der Staat muss für alle zugänglich bleiben, auch für ältere Menschen oder Personen ohne ausreichende digitale Kompetenzen. Digitale Angebote sollen ergänzen, nicht ersetzen.

Digitale Unterschriftensammlung

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E-Collecting kann die politische Partizipation erleichtern und Prozesse modernisieren. Voraussetzung sind hohe Anforderungen an Datensicherheit, Transparenz etc. Zuerst soll das digitale Abstimmen kommen. Die Hauptzuständigkeit liegt dabei auf nationaler Ebene.

Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

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Die Entwicklungszusammenarbeit ist primär Aufgabe des Bundes.

Strikte Neutralitätspolitik

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Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Polizeidienst für Ausländer/-innen

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Verschärfter Umgang mit Demonstrationen

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Nationalität in Polizeimeldungen

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Die Nationalität soll immer genannt werden, um nicht nur dann zu erfolgen, wenn es "in die Geschichte passt". Transparenz in der Polizeikommunikation ist wichtig. Angaben zur Herkunft können sachlich erfolgen, wenn sie für das Verständnis des Falles relevant sind; pauschale oder stigmatisierende Darstellungen sind dabei zu vermeiden.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Ich bin überzeugt, dass die soziale Marktwirtschaft für unsere Schweiz der beste Weg ist. Die Wirtschaft muss aber ihre soziale Verantwortung wahrnehmen.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Wahlfreiheit! Es ist viel wichtiger wie der ganze Tag und die Wochenenden und die Ferien geplant sind als nur der Tag selbst.

Bestrafung Krimineller

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Umweltschutz

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