Florian Fuss
Grünliberale Partei | 04.07
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Obligationenrecht sieht bereits klare Regeln vor, um missbräuchliche Mietzinsen zu verhindern. Weitere Massnahmen gegen Mietzinserhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten werden Investitionen bremsen und energetische Sanierungen verhindern, welche für die Klimawende allerdings dringend erforderlich sind.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein allfälliger Einsatz von Sozialdetektiv:innen muss immer verhältnismässig sein. Erforderlich ist mit anderen Worten stets eine sorgfältige Abwägung der Interessen der Stadt Zürich an der Verhinderung von Sozialhilfemissbrauch und der Interessen der Privaten an Privatsphäre. Das heisst auch, dass Sozialdetektiv:innen nicht leichthin, sondern nur bei einem schwerem Tatverdacht eingesetzt werden dürfen.
Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Subventionierte Wohnungen sollen gezielt denjenigen Personen zukommen, die darauf angewiesen sind. Subventionierte Wohnungen sind aber nicht mit gemeinnützigen Wohnungen gleichzusetzen. Bei letzterem ist meines Erachtens mehr Freiheit zu gewähren, sofern diese von Privaten Genossenschaften getragen werden.
Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich ist Integration erstrebenswert. Für Lehrpersonen ist es aber regelmässig sehr herausfordernd, verhaltensauffällige Schüler:innen oder solche mit speziellen Bedürfnissen in regulären Klassen zu unterrichten. Wenn deswegen die Unterrichtsqualität leidet und gleichzeitig die Schüler:innen mit besonderen Bedürfnissen nicht nachkommen, dann ist niemandem geholfen.
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schulnoten sind genaue und zuverlässige Indikatoren über die Leistung einer Schülerin oder eines Schülers.
Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kosten für die familienexterne Kinderbetreuung können schnell sehr hoch ausfallen, weshalb sie auch den Mittelstand stark belasten. Entsprechend ist die Erhöhung vertretbar. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Unterstützung (zu Recht) nicht mehr besonders gross ist, wenn sich Eltern knapp an der Einkommensobergrenze befinden. Staatliche Leistungen müssen aber immer subsidiär sein, mithin nur zum Tragen kommen, wenn die Privaten sie nicht selbst bezahlen können.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eigenverantwortung ist ein wichtiges Prinzip. Es setzt allerdings voraus, dass alle Personen die gleichen Chancen haben. Auch wenn absolute Chancengleichheit (leider) eine Illusion ist, so muss es die Aufgabe der Politik sein, diesem Ziel möglichst nah zu kommen.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gute Beziehungen mit unseren europäischen Nachbarn ist insbesondere für Zürich sehr wichtig. Ferner zeigt die aktuelle Weltlage wie wichtig stabile Beziehungen zu befreundeten Staaten sind. Die Staaten der EU sind uns mit Abstand am nächsten, weil sie unsere Werte wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit teilen und für eine regelbasierte Ordnung einstehen. Letzteres ist für die Schweiz als kleiner Staat absolut zentral.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Menschen leben genauso mit den Konsequenzen der politischen Entscheidungen. Sie tragen ferner genauso zu unserem Wohlstand bei, indem sie hier arbeiten und Steuern bezahlen. Es ist nicht einzusehen, wieso sie (zumindest auf Gemeindeebene) nicht mitentscheiden dürfen.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entscheidend für die Einbürgerung ist grundsätzlich die Verbindung zur Schweiz – nicht die Verbindung zu einer bestimmten Gemeinde. Ein Umzug von einer Schweizer Gemeinde in eine andere führt meines Erachtens nicht dazu, dass eine Person weniger integriert ist.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Meines Erachtens muss der Integrationswille intristisch motiviert sein. Eine pauschale Plicht für alle zugezogenen Ausländerinnen und Ausländer würde zudem stark in ihre Freiheit eingreifen. Insbesondere bei Personen, die aus dem nahem Ausland stammen (z.B. Deutschland oder Frankreich), stellt sich auch die Frage nach dem Nutzen solcher Kurse. Denn in diesen Staaten werden ähnliche Werte wie in der Schweiz vertreten und teilweise gar die gleiche Sprache gesprochen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es geht dabei um Inschriften wie z.B. "Zum Mohrenkopf". Sie sind (aus heutiger Sicht) nicht rassistisch gemeint und werden wohl auch nicht so aufgenommen. Sinnvoller wären darum meines Erachtens entsprechende Informationstafeln, welche auf die historische Bedeutung aufmerksam machen würden. Es ist nicht sinnvoll, die Vergangenheit zu überdecken, sondern man muss daraus lernen.
Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hausbesetzungen sind illegal und strafbar. Die Polizei ist verpflichtet, das Eigentumsrecht der Bürger:innen zu schützen. Deswegen sind besetzte Gebäude grundsätzlich zu räumen. Ich habe trotzdem ein gewisses Verständnis für die Zürcher Praxis, die ein Katz-und-Maus-Spiel verhindern will. Sie zeigt aber eine Kapitulation vor dem Recht, indem ein rechtswidriger Zustand toleriert wird. Entsprechend ist sie zu überdenken.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine moderate Senkung ist angesichts der guten Finanzlage angebracht. Denn die Bürgerinnen und Bürger sollen nicht mehr besteuert werden als notwendig.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein allgemeiner Einstellungsstopp empfinde ich als populistische Forderung. Vielmehr ist einzeln zu beurteilen, wo ein Stellenwachstum notwendig ist und wo Stellen eingespart werden können.
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Selbstverständlich haben Männer und Frauen Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Dieser Anspruch wird aber bereits durch die Bundesverfassung und das Gleichstellungsgesetz gewährleistet. Meines Erachtens muss die Stadt nicht nochmals Kontrollen durchführen, bevor sie einen Auftrag erteilen. Überlegenswert wäre diese höchstens bei sehr grossen Aufträgen.
Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Anstellungsbedingungen sind bereits sehr gut. Sie sollen marktüblich sein, aber nicht darüber hinaus gehen.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte insbesondere den Gegenvorschlag der GLP zur Flughafen-Nachtruhe-Initiative. Dieser fordert eine progressive Lärmgebühr für Flüge nach 23 Uhr. Die Initiative selbst lehne ich allerdings ab, weil sie zu absolut formuliert ist.
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Meines Erachtens gilt auch hier das Verursacherprinzip: Wer Kosten verursacht, soll sie auch bezahlen.
Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Insbesondere die Bilateralen III sind sehr wichtig für die Schweiz und namentlich für Zürich. Die aktuelle Weltlage zeigt, wie wichtig stabile Beziehungen zu Verbündeten sind. Die Staaten der EU stehen uns am nächsten. Sie teilen unsere Werte wie Rechtsstaatlichkeit und Demokratie und setzen sich ebenfalls für eine regelbasierte Ordnung ein. Ferner ist die EU unsere wichtigste Handelspartnerin.
Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Polizeipräsenz empfinde ich als äusserst positiv und sicherheitsfördernd. Es sind aber stets Kosten und Nutzen abzuwägen.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die freie Marktwirtschaft setzt Eigenverantwortung und Freiheit in den Vordergrund. Dies ist grundsätzlich positiv und kommt allen zugute. Trotzdem gibt es selbstverständlich negative Nebeneffekte, die abgefedert werden müssen. Insbesondere setzt Eigenverantwortung Chancengleichheit voraus, weshalb sich die Politik für Chancengleichheit einsetzen muss.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Kommentar
Umverteilung ist sicher korrekt. Es wäre nicht fair, wenn alle Menschen unabhängig von ihrem Einkommen oder Vermögen die gleichen Steuern bezahlen müssten. Die Politik hat allerdings eine Balance zu finden, sodass sich Arbeit und das Eingehen von Risiken lohnen. Mehr Umverteilung als bisher ist meines Erachtens nicht angezeigt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Ein gewisses Vergeltungsinteresse ist legitim. Die meisten Menschen werden aber nicht das Leben lang im Gefängnis sein. Darum ist es wichtig, die Personen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, sodass sie nicht gleich wieder straffällig werden.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Die Klimakrise ist ernst und es ist wichtig, dass die Politik griffige Massnahmen beschliesst. Klimaschutz muss aber mit und nicht gegen die Unternehmen erfolgen. In erster Linie soll die Politik die richtigen Anreize setzen und klimafreundliche Innovationen fördern. Reichen diese Massnahmen nicht aus, so sind allerdings auch Verbote erforderlich. Ich unterstütze klar das Netto-Null-Ziel 2040 der Stadt Zürich.
Kommentar
Bezahlbarer Wohnraum ist ein zentrales Grundbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger. Wohnbaugenossenschaften leisten einen sehr wichtigen Beitrag, um dieses Bedürfnis kostengünstig zu befriedigen.