Roberto Bertozzi
Schweizerische Volkspartei | 5.04
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neue Bewilligungspflichten schaffen mehr Bürokratie und hemmen Investitionen. Bezahlbarer Wohnraum entsteht durch mehr Angebot, nicht durch mehr Regulierung
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer Hilfe braucht, soll sie bekommen. Wer das System ausnutzt, muss mit Konsequenzen rechnen. Sozialdetektive mit angemessenen Mitteln wie GPS-Ortung – unter Wahrung der Verhältnismässigkeit – schützen die ehrlichen Bezüger und die Steuerzahler.
Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt soll sich auf gesetzliche Kernaufgaben konzentrieren. Freiwillige Zusatzleistungen, die der Kanton bereits abdeckt, sind Doppelspurigkeiten. Steuergelder gehören in Kontrolle, nicht in den Ausbau freiwilliger Angebote.
Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Effizienz im Gesundheitswesen ist wichtig, aber nicht auf Kosten der Grundversorgung. Sparpotenzial liegt vor allem bei Bürokratie und Doppelspurigkeiten – nicht beim Abbau notwendiger Betten.
Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Städtische Wohnungen sind für Menschen gedacht, die sich den freien Markt nicht leisten können. Wer die Einkommenslimiten überschreitet, soll Platz machen für wirklich Bedürftige. Das gilt für günstige städtische Wohnungen wie für direkt subventionierte.
Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bereits 2017 habe ich im Gemeinderat Betreuungsgutscheine gefordert – leider ohne Erfolg. Das heutige System ist planwirtschaftlich: Die Stadt verteilt Steuergeld mit der Giesskanne und bestimmt, wo und wie Kinder betreut werden. Betreuungsgutscheine geben Eltern echte Wahlfreiheit, fördern den Wettbewerb unter Anbietern und stärken private Kitas. Wer zahlt, soll nicht befehlen – die Familien sollen entscheiden, nicht das Sozialamt.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integrative Förderung stösst an ihre Grenzen. Lehrpersonen sind überlastet, verhaltensauffällige Kinder erhalten nicht die nötige Betreuung, und der Unterricht leidet. Separate Förderklassen ermöglichen gezielte Unterstützung und entlasten die Regelklassen.
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Noten sind klar, messbar und vergleichbar. Sie bereiten Kinder auf die Realität vor – im Berufsleben zählt Leistung. Lernberichte sind subjektiv und verwässern den Leistungsgedanken. Das bewährte Notensystem gehört nicht abgeschafft.
Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Personal löst das Problem nicht. Das integrative Modell ist gescheitert – es braucht keine zusätzlichen Ressourcen, sondern einen Systemwechsel. Mit Förderklassen werden Mittel gezielt eingesetzt statt mit der Giesskanne verteilt.
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Mittelstand ist bereits stark belastet – das verstehe ich. Aber Subventionen sollen jenen helfen, die sie wirklich brauchen. Statt die Einkommensgrenze zu erhöhen, sollte der Mittelstand durch tiefere Steuern und weniger Abgaben entlastet werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich unterstütze Bildungsgutscheine – aber richtig: als Systemwechsel. Statt Schulen direkt zu finanzieren, erhalten alle Familien einen Bildungsgutschein. Sie entscheiden selbst, ob Privatschule oder öffentliche Schule. Gleiche Mittel, echter Wettbewerb, echte Wahlfreiheit. Das vorgeschlagene Modell ist kein Systemwechsel, sondern eine neue Subvention.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Personenfreizügigkeit hat die Zuwanderung unkontrollierbar gemacht – mit Folgen für Wohnungsmarkt, Infrastruktur und Sozialwerke. Ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit sichert den Marktzugang und gibt der Schweiz die Kontrolle über die Zuwanderung zurück.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer mitbestimmen will, kann sich einbürgern lassen – dieser Weg steht allen offen. Das Stimm- und Wahlrecht ist an die Staatsbürgerschaft gebunden und soll es bleiben. Eine Aufweichung entwertet die Einbürgerung und verwischt die Grenzen zwischen Aufenthalt und Zugehörigkeit
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zwei Jahre Wohnsitz sind das Minimum, um lokale Verwurzelung zu zeigen. Einbürgerung ist keine Formalität, sondern ein bewusster Schritt. Wer SchweizerIn werden will, soll zeigen, dass sie oder er in der Gemeinde angekommen ist. Eine Abschaffung entwertet den Prozess.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration ist Eigenverantwortung, nicht Staatsaufgabe. Wer in der Schweiz bleiben will, muss selbst die Initiative ergreifen: Sprache lernen, arbeiten, sich anpassen. Der Staat soll nicht immer mehr Angebote ausbauen, sondern Integration einfordern. Wer sich verweigert, verwirkt das Bleiberecht.
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer in die Schweiz zieht, muss die Grundlagen kennen: Sprache, Gesetze, Werte. Integrationskurse sollen Pflicht sein – aber auf eigene Kosten, nicht vom Steuerzahler finanziert. Integration ist Eigenverantwortung, und Pflichten einzufordern ist keine Bevormundung.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gesundheit ist Eigenverantwortung. Wer sexuell aktiv ist, trägt selbst die Verantwortung für Prävention und Tests. Die Stadt soll nicht neue Subventionen schaffen – schon gar nicht mit willkürlicher Altersgrenze. Krankenkassen und persönliche Vorsorge sind der richtige Weg.
Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Übermalen ist Zensur – eine Methode aus dem Mittelalter. Geschichte lässt sich nicht auslöschen. Der richtige Weg: Kontext erklären, einordnen, verstehen. Das ist pädagogisch wertvoll und schafft echten Lerneffekt. Wer historische Darstellungen versteht, lernt mehr als wer sie überpinselt. Aufklärung statt Geschichtslöschung.
Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur, die ein Publikum findet, trägt sich selbst. Die Stadt soll nicht noch mehr Steuergelder in die Subkultur pumpen. Clubs und freie Szene müssen wirtschaftlich funktionieren – staatliche Dauersubventionen verzerren den Markt und belasten die SteuerzahlerInnen.
Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Werbung ist Teil einer funktionierenden Wirtschaft. Lokale Unternehmen und KMU brauchen Sichtbarkeit. Weitere Einschränkungen sind ideologisch motiviert und schaden dem Gewerbe. Zudem generiert Werbung Einnahmen für die Stadt – weniger Werbung heisst weniger Geld für öffentliche Aufgaben.
Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hausbesetzung ist kein Kavaliersdelikt, sondern Hausfriedensbruch. Recht muss durchgesetzt werden – konsequent und ohne Ausnahmen. Wer fremdes Eigentum besetzt, missachtet die Regeln unserer Gesellschaft. Null-Toleranz statt Verständnis für illegales Handeln.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zürich hat über 6 Milliarden Franken Schulden – Tendenz stark steigend. Trotzdem braucht es Steuersenkungen: Tiefere Steuern machen Zürich attraktiv für gut verdienende Personen, die letztlich mehr Steuereinnahmen generieren. Wer Wohlstand anziehen will, muss wettbewerbsfähig bleiben. Gleichzeitig braucht es endlich Ausgabendisziplin.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schulden der Stadt explodieren – von 6,5 auf prognostizierte 16 Milliarden bis 2029. Freiwillige Zurückhaltung reicht nicht. Eine verbindliche Investitionsobergrenze zwingt zu Priorisierung und schützt kommende Generationen vor der Schuldenlast rot-grüner Wunschpolitik.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Stellenbestand wächst schneller als die Bevölkerung. Digitalisierung und Automatisierung ermöglichen Effizienzgewinne in der Verwaltung – ein Einstellungsstopp ist machbar und nötig. Ausnahme: die Polizei. Für Sicherheit braucht es mehr Personal, nicht weniger. Sparen in der Bürokratie, investieren in die Sicherheit.
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich sollen EigentümerInnen frei über ihr Eigentum verfügen. Aber: Zürich hat eine akute Wohnungsnot. Wenn Wohnungen dauerhaft an TouristInnen vermietet werden, fehlen sie den ZürcherInnen. KurzzeittouristInnen können ins Hotel. Es braucht verhältnismässige Massnahmen, damit Wohnraum für die Bevölkerung erhalten bleibt.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist selbstverständlich – und bereits gesetzlich verankert. Zusätzliche städtische Kontrollen schaffen Bürokratie und belasten besonders KMU. Die Stadt soll Aufträge vergeben, nicht Lohnpolizei spielen.
Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht keine neuen Gesetze, sondern gesunden Menschenverstand. Verwaltungsräte und Führungsgremien städtischer Betriebe tragen die Verantwortung für angemessene Löhne. Wer mit Steuergeldern wirtschaftet, soll Augenmass walten lassen – das ist eine Frage der Haltung, nicht der Regulierung.
Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt soll sich auf Kernaufgaben konzentrieren – dazu gehört nicht, Energieunternehmen zu besitzen. Ein Verkauf bringt Mittel für den Schuldenabbau und überlässt das operative Geschäft der Privatwirtschaft. Versorgungssicherheit lässt sich auch über Regulierung und Verträge gewährleisten.
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Städtische Angestellte sind bereits gut gestellt – bessere Bedingungen als in der Privatwirtschaft. Weitere Verbesserungen belasten die SteuerzahlerInnen und erhöhen die Personalkosten, die schon heute über 3,6 Milliarden Franken betragen. Augenmass statt Ausbau.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verdichtung schafft Wohnraum, reduziert aber auch Lebensqualität. Deshalb: gezielt und mit Augenmass. Bahnhofsareale und Industriebrachen eignen sich für höhere Bauten. Gewachsene Quartiere und Grünflächen müssen geschützt werden. Langfristig braucht es eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums.
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Superblocks sind ideologische Verkehrspolitik, die den motorisierten Individualverkehr verteufelt. Durchfahrtssperren und Parkplatzabbau schaden dem Gewerbe, erschweren den Alltag von PendlerInnen und AnwohnerInnen. Zürich braucht pragmatische Verkehrslösungen, keine autofeindlichen Experimente.
Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein autofreier Hauptbahnhof ist ideologische Symbolpolitik. Der HB ist das Herz der Stadt – er muss für alle erreichbar bleiben: PendlerInnen, Gewerbe, Tourismus, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Pragmatische Verkehrsführung statt autofeindliche Visionen.
Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Velowege ja – aber nicht auf Kosten des motorisierten Verkehrs. Alle VerkehrsteilnehmerInnen verdienen gleichberechtigten Platz: Velos, Autos, ÖV, FussgängerInnen. Einseitiger Vorrang für Velos ist ideologische Politik und schadet dem Gewerbe, PendlerInnen und Menschen, die aufs Auto angewiesen sind.
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Leerstehende Büros in Wohnraum umwandeln – das ist pragmatisch und marktwirtschaftlich. Weniger Bürokratie und schnellere Bewilligungen schaffen Wohnraum, ohne neue Flächen zu überbauen. Der Markt soll entscheiden, wie Flächen am sinnvollsten genutzt werden.
Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Parkplätze gehören zur städtischen Infrastruktur – sie müssen nicht nur erhalten, sondern ausgebaut werden. Der schleichende Abbau trifft AnwohnerInnen, Gewerbe und alle, die aufs Auto angewiesen sind. Schluss mit ideologischer Verkehrspolitik auf Kosten der Bevölkerung.
Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadtbevölkerung trägt bereits eine hohe Lärmbelastung durch den Verkehr. Die AnwohnerInnen im Norden Zürichs verdienen zusätzlichen Schutz vor Fluglärm. Eine Ausweitung des Nachtflugverbots ist sinnvoll – verbunden mit einer Überprüfung der Flugrouten Richtung weniger dicht besiedeltes Gebiet. Wirtschaftsstandort stärken heisst auch Lebensqualität schützen.
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Grün in der Stadt ist grundsätzlich positiv – für Lebensqualität und gegen Hitzeinseln. Aber: Entsiegelung darf nicht zum Deckmantel für Parkplatzabbau und autofeindliche Verkehrspolitik werden. Begrünung eher ja – aber nicht auf Kosten von Verkehrsflächen, Gewerbe und AnwohnerInnen, die aufs Auto angewiesen sind.
Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Abschaffung der Entsorgungscoupons war ein Fehler. Sie waren praktisch, bürgernah und verhinderten illegale Entsorgung. Die SVP hat eine Initiative zur Wiedereinführung lanciert, die ich vollumfänglich unterstütze. Sperrgutentsorgung muss einfach bleiben.
Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bund, Kanton und Stadt fördern Solaranlagen bereits. Zusätzliche städtische Subventionen sind Doppelspurigkeiten und belasten die SteuerzahlerInnen. Wer eine Solaranlage installiert, profitiert langfristig selbst durch tiefere Stromkosten – das ist Anreiz genug. Eigenverantwortung statt Subventionitis
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Von mobilen Recyclinghöfen profitieren nur AnwohnerInnen in unmittelbarer Nähe oder jene mit kleinen Gegenständen. Sperrgut wird in der Regel mit Auto oder Lieferwagen entsorgt – dafür braucht es stationäre Höfe, keine teuren mobilen Lösungen. Effizienz vor Symbolpolitik.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz braucht keine engeren Beziehungen zur EU, sondern Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Statt institutioneller Anbindung will ich ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit. Unsere Souveränität ist nicht verhandelbar – wir entscheiden selbst über Zuwanderung, Gesetze und Steuern.
Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Weniger ist mehr: 7 Stadträte reichen, um Zürich zu regieren. Winterthur macht es mit 7 vor, Bern sogar mit nur 5. Eine schlankere Exekutive spart Kosten, reduziert Bürokratie und zwingt zu klaren Verantwortlichkeiten. Effizienz statt Aufblähung.
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Transparenz klingt gut, aber Offenlegungspflichten schaffen Bürokratie und gefährden die Privatsphäre von SpenderInnen. Politisches Engagement darf nicht an den Pranger gestellt werden.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Digitalisierung macht die Verwaltung effizienter und bürgernäher – das unterstütze ich. Aber: Digital-First darf nicht Digital-Only bedeuten. Für Menschen ohne Internetzugang oder digitale Kompetenz müssen Schalter weiterhin zugänglich bleiben. Digitalisierung ja, aber niemanden ausschliessen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entwicklungszusammenarbeit ist Bundessache, nicht Aufgabe der Stadt. Zürich soll sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und Steuergelder für die eigene Bevölkerung einsetzen. Keine Doppelspurigkeiten mit dem Bund.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität ist das Fundament der Schweiz – sie muss strikt ausgelegt werden. Wirtschaftliche Sanktionen sind Parteinahme und gefährden unsere Vermittlerrolle. Die Schweiz soll unabhängig bleiben und nicht zum Werkzeug fremder Mächte werden.
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Polizei braucht moderne Mittel zur Verbrechensbekämpfung. Gesichtserkennung kann helfen, Straftäter zu identifizieren und die Sicherheit zu erhöhen. Ein generelles Verbot schwächt die Polizeiarbeit. Klare rechtliche Rahmenbedingungen ja – aber kein pauschales Verbot.
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Taser sind verhältnismässiger als Schusswaffen – nicht risikolos, aber mit deutlich geringerem Verletzungspotenzial. Sie geben der Polizei eine zusätzliche Option zwischen Pfefferspray und Dienstwaffe. Mehr Taser stärken die Handlungsfähigkeit und schützen alle Beteiligten.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schutz vor häuslicher Gewalt ist eine Sicherheitsaufgabe. Opfer verdienen Schutz und Hilfe. Aber: Neben Prävention braucht es vor allem konsequente Strafverfolgung der Täter. Zusätzliche Mittel nur dort, wo sie wirken – keine Doppelspurigkeiten mit dem Kanton.
Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Polizei verdient Rückendeckung, nicht Generalverdacht. Statt ideologischer "Antirassismus-Trainings" wäre Menschenkenntnis sinnvoller. Menschenkenntnis unterscheidet nicht zwischen Rassen, sondern zwischen Persönlichkeiten – das baut Vorurteile ab und stärkt die Polizeiarbeit nachhaltig.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sicherheit braucht Präsenz. Mehr Polizei an neuralgischen Punkten – besonders in den Abend- und Nachtstunden – wirkt präventiv und stärkt das Sicherheitsgefühl. Die ZürcherInnen haben ein Recht auf Sicherheit, zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die freie Marktwirtschaft ist der Motor für Wohlstand und Innovation. Sie braucht aber klare Rahmenbedingungen und ein Sicherheitsnetz für jene, die es wirklich brauchen. Wohlstand entsteht durch Leistung, nicht durch Umverteilung.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Staatliche Umverteilung bestraft Leistung und belohnt Passivität. Soziale Unterstützung soll gezielt jenen helfen, die sie wirklich brauchen – nicht pauschal Unterschiede ausgleichen. Wohlstand entsteht durch Arbeit und Eigenverantwortung, nicht durch Umverteilung.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Es braucht Differenzierung: Wer nicht resozialisierbar ist, gehört zum Schutz der Öffentlichkeit verwahrt – Sicherheit geht vor Individualität. Wo Wiedereingliederung möglich ist, verdient sie einen angemessenen Stellenwert. Menschenkenntnis statt Pauschalurteile – jeder Fall ist anders.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Innovation schützt die Umwelt besser als Verbote – Beispiel Elektroantrieb. Doch Innovation braucht Investitionen, und Investitionen brauchen wirtschaftliche Stärke. Wer die Wirtschaft schwächt, schwächt die Innovationskraft. Umweltschutz ja – aber mit Wohlstand, nicht mit Verzicht.
Kommentar
Genossenschaften sollen erhalten bleiben, aber der private Wohnungsbau muss Priorität haben. Weniger Bürokratie und schnellere Bewilligungen schaffen mehr Wohnraum als staatliche Subventionen.