Enrique Georg Zbinden
FDP.Die Liberalen | 0210
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sanierungen und Ersatzneubauten sind wichtig, damit Zürich sicher, energieeffizient und langfristig bewohnbar bleibt. Zusätzliche Bewilligungspflichten würden Investitionen bremsen, Verfahren verlängern und am Ende das Angebot verknappen. Stattdessen setze ich auf klare, transparente Regeln, rasche Bewilligungen und gezielte Unterstützung für Härtefälle – damit wir modernisieren können, ohne Menschen unnötig zu überfordern.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Privatsphäre ist wichtig. Gleichzeitig gilt: Wer Sozialhilfe bezieht, steht in einem besonderen Vertrauensverhältnis zum Staat. Bei konkretem Verdacht sollen zusätzliche Abklärungen möglich sein – klar geregelt, verhältnismässig und nur als letztes Mittel.
Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich unterstütze eine starke Jugend- und Familienberatung. Bevor wir jedoch laufend neue Stellen schaffen, sollen wir die Prozesse modernisieren: digitale Erstberatung und Chatbots für Routinefragen, bessere Terminsteuerung und klare Triage. Das erhöht die Kapazität, reduziert Wartezeiten und entlastet die Fachpersonen, damit sie sich auf die schwierigen Fälle und echte menschliche Begleitung fokussieren können.
Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Gesundheitskosten senkt man nicht primär mit Bettenabbau. Gesundheit ist der falsche Ort für reine Sparübungen. Wir brauchen bessere Aufklärung und Prävention (auch über Schulen und Bildungseinrichtungen), damit Krankheiten und Fehlbehandlungen gar nicht erst entstehen. Gleichzeitig setze ich auf transparente Buchführung und konsequentes Controlling bei den städtischen Ausgaben, damit wir Ineffizienzen erkennen und beheben – ohne die Versorgung zu verschlechtern.
Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wichtig ist, dass städtisch (mit-)finanzierte Wohnungen gezielt jene unterstützen, die sie wirklich brauchen. Darum befürworte ich einen konsequenten, aber fairen Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten. Gleichzeitig braucht es eine gute Durchmischung, damit keine Segregation entsteht.
Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin grundsätzlich offen für Betreuungsgutscheine, weil sie Familien mehr Wahlfreiheit geben. Wichtig ist mir aber, dass wir nicht nur Kita-Plätze fördern, sondern auch die Betreuung durch Grosseltern, Verwandte oder Nachbarn aufwerten und erleichtern. Viele Familien lösen Betreuung im Alltag flexibel im Umfeld – dieses Engagement soll anerkannt werden. Entscheidend ist ein System, das Qualität sichert, unbürokratisch ist und echte Wahlfreiheit ermöglicht.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Separate Förderklassen können für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten die bessere Lösung sein: kleinere Gruppen, mehr Ruhe und gezielte Unterstützung. Das entlastet gleichzeitig die Regelklassen und verbessert den Unterricht für alle. Wichtig ist mir, dass Förderklassen als bedarfsgerechte Option eingesetzt werden – mit klaren Kriterien, individueller Förderung und dem Ziel, wenn möglich wieder in die Regelklasse zurückzuführen.
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Schulnoten sollen bleiben, weil sie Orientierung und Vergleichbarkeit schaffen. Gleichzeitig soll der Fokus stärker auf dem individuellen Lernfortschritt liegen: klare Lernziele, transparente Rückmeldungen und «individual learning paths», bei denen sich Kinder an ihrem eigenen Fortschritt messen – nicht nur am Vergleich mit der Klasse. Noten plus gezielte Lernberichte ist für mich die beste Kombination.
Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja, aber mit klarer Priorität: Statt immer mehr Zusatzstellen will ich vor allem kleinere Klassen ermöglichen. Mit kleineren Klassen können Lehrpersonen stärker auf einzelne Kinder eingehen, Störungen nehmen ab und die Qualität steigt. Zusätzliche Ressourcen sollen deshalb primär in Klassengrössen und Unterrichtsqualität fliessen.
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Subventionen sollen gezielt Familien entlasten, die sie wirklich brauchen. Wer seine Kinder extern betreuen lässt und ein steuerbares Einkommen von 125'000 Franken hat, soll dies grundsätzlich selber finanzieren. Sinnvoller finde ich Betreuungsgutscheine mit klarer Staffelung und Fokus auf tiefere und mittlere Einkommen – fair, transparent und ohne Giesskannenprinzip.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Gleiche Bildungschancen sind wichtig. Am wirksamsten erreichen wir das aber mit kleineren Klassen und guter Unterrichtsqualität für alle. Wenn Lehrpersonen mehr Zeit pro Kind haben, brauchen wir weniger zusätzliche Spezialprogramme.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Bilateralen sind zentral für Zürich und die Schweiz: Sie sichern den Zugang zum wichtigsten Handelspartner und geben unseren Unternehmen Planungssicherheit.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer politisch mitbestimmen will, soll sich einbürgern lassen. Gleichzeitig ist es eine grosse Bereicherung, wenn Menschen ohne Schweizer Pass sich gesellschaftlich und politisch engagieren – etwa in Parteien, Vereinen oder über Mitwirkungsplattformen wie VoxNatio.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer sich in Zürich einbürgern lassen will, soll auch hier leben und hier Teil der Gemeinschaft sein. Eine Mindestwohnsitzdauer schafft Bezug zur Stadt, stärkt Integration und stellt sicher, dass man den Alltag und die lokalen Strukturen kennt, zu denen man künftig auch politisch mitentscheidet.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wir müssen die Angebote effizienter machen: Standardinformationen, Erstberatung und Terminsteuerung können stärker digital unterstützt werden (z. B. mit sicheren Chatbots/Assistenzsystemen). So verbessern wir die Wirkung pro eingesetztem Franken, entlasten Fachpersonen und reduzieren langfristig Folgekosten.
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine Pflicht wirkt schnell bevormundend und geht an der Realität vorbei: Nicht alle Zuziehenden planen langfristig zu bleiben. Besser sind niederschwellige, freiwillige Angebote mit klaren Anreizen und guter Information. Wo es konkrete Integrationsziele gibt (z. B. bei längerem Aufenthalt oder bei Sozialleistungen), kann man gezielt Anforderungen stellen – aber keine generelle Pflicht für alle.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Commento
Prävention und Früherkennung sind oft deutlich günstiger als spätere Behandlungen und Folgekosten. Wenn vergünstigte Tests Hemmschwellen senken und Infektionen früher erkannt werden, profitieren sowohl die Betroffenen als auch das Gesundheitswesen insgesamt.
Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Statt dass die Stadt pauschal Fassaden übermalt, braucht es klare Regeln und eine pragmatische Lösung: Eigentümer sollen entscheiden, und bei problematischen Inhalten soll zuerst das Gespräch gesucht werden. Gleichzeitig bin ich dafür, mehr legale Flächen und kuratierte Graffiti-/Streetart-Projekte zu ermöglichen – das kanalisiert Kreativität, reduziert Vandalenakte und wertet triste Orte auf. Repression allein löst das Problem nicht.
Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kultur ist wichtig, aber eine stärkere Subventionierung der Club- und Subkultur ist nicht Aufgabe der Stadt. Diese Szene soll primär durch Publikum, Markt und private Förderer getragen werden. Die Stadt soll faire Rahmenbedingungen schaffen (klare Bewilligungen, Lärmschutz-Regeln, Sicherheit), aber nicht als Kulturproduzent oder Dauersponsor auftreten.
Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kommerzielle Aussenwerbung bringt der Stadt jährlich rund 30 Mio. Franken ein und entlastet damit indirekt den Steuerzahler. Zudem fliessen gemäss Stadtrat rund 9,5 Mio. Franken in die Haltestelleninfrastruktur (Bau, Betrieb und Unterhalt).
Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wenn Eigentümer sanieren, bauen oder abbrechen wollen, muss die Stadt konsequent gegen Besetzungen vorgehen und den rechtmässigen Bau- und Erneuerungsprozess schützen. Wenn ein Eigentümer eine Liegenschaft hingegen bewusst verwahrlosen lässt oder über längere Zeit leer stehen lässt, soll die Stadt den Fokus auf Auflagen und Instandhaltungspflichten legen – nicht auf Symbolpolitik.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein tieferer Steuerfuss lässt den Menschen mehr Geld in der eigenen Tasche. Das stärkt Kaufkraft und Eigenverantwortung: Wer mehr frei verfügbares Einkommen hat, kann lokale Unternehmen, Vereine und Kulturschaffende direkt unterstützen. Gleichzeitig bleibt die Stadt gefordert, ihre Leistungen effizient zu erbringen und Prioritäten sauber zu setzen.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich unterstütze strikte finanzielle Disziplin: möglichst tiefe Verschuldung, ideal nahe 0%. Darum lieber Regeln, die direkt an der Verschuldung ansetzen (Schuldenbremse/Verschuldungsziel) statt ein fixes Investitionsdach. Bei tiefen Zinsen soll Zürich gezielt sinnvolle Grossprojekte finanzieren (z.B. Rosengartentunnel).
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Commento
Bevor der Stellenbestand weiter wächst, sollen wir Prozesse konsequent vereinfachen und digitalisieren. Mit moderner Technologie lassen sich viele Standardaufgaben schneller und günstiger erledigen, sodass sich Fachpersonen auf komplexe Fälle konzentrieren können. Ziel ist eine schlanke Verwaltung, die dem mündigen Bürgertum dient – nicht ein stetig wachsendes Beamtentum.
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Regulierung macht nur Sinn, wenn sie konsequent kontrolliert und durchgesetzt werden kann – sonst ist sie wirkungslos und produziert nur Bürokratie. Der Markt reguliert vieles selbst. Kurzfristige, symbolische Eingriffe gegen Plattformen wie Airbnb wirken unprofessionell und sind selten nachhaltig. Wenn es konkrete Missstände gibt (Lärm, Zweckentfremdung, Verstösse), soll die Stadt bestehende Regeln gezielt durchsetzen statt neue Vorschriften zu schaffen.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Zusätzliche Kontrollen bei Auftragsvergaben schaffen vor allem mehr Bürokratie, Prüfaufwand und Mehrkosten – ohne dass automatisch bessere Resultate entstehen. Die Stadt soll sich auf faire, transparente Vergaben und klare Leistungsanforderungen konzentrieren statt neue Kontrollregime aufzubauen.
Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Staatsnahe Betriebe brauchen starkes Kader, sonst werden gute Leute von der Privatwirtschaft abgeworben. Sinnvoller als eine starre Lohnobergrenze sind transparente Lohnbänder und ein klarer, messbarer leistungs- und erfolgsbasierter Anteil (mit nachhaltig definierten Zielen). Wer sich für den Staat engagiert, soll primär dem Gemeinwohl dienen – aber wir müssen trotzdem konkurrenzfähig bleiben, um Kompetenz zu halten.
Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Dort, wo Energie 360° ein natürliches Monopol bzw. Netzgeschäft betreibt, macht ein Verkauf wenig Sinn – diese Bereiche gehören sauber reguliert und im öffentlichen Interesse geführt. Umgekehrt ist ein städtischer Player in klar wettbewerblichen Märkten nicht zwingend sinnvoll. Falls überhaupt, sollte man eher eine Trennung prüfen: Monopol-/Infrastrukturteil stabil und transparent führen, den wettbewerblichen Teil kritisch hinterfragen – statt pauschal alles zu verkaufen.
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Gezielt ja: Verbesserungen dort, wo die Belastung wirklich hoch ist – insbesondere bei Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdiensten sowie bei Überstunden (Pflege, Polizei, VBZ). Priorität hat eine faire Entschädigung für belastende Einsätze statt pauschale Verbesserungen für alle.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Verdichtung innerhalb der bestehenden Siedlungszonen ist sinnvoll: Sie spart Fläche, verhindert weitere Versiegelung am Stadtrand und schafft mehr Wohnraum dort, wo die Infrastruktur bereits vorhanden ist. Stadtleben bedeutet Nähe und Dichte – wer sehr viel Platz will, findet ihn ausserhalb der Stadt. Wichtig ist, dass Verdichtung mit Qualität passiert (Grünräume, Licht, gute Erschliessung).
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Verkehrsberuhigte Zonen können die Lebensqualität erhöhen und lokale Geschäfte stärken. Gleichzeitig lehne ich eine ideologische Anti-Auto-Politik ab: Erreichbarkeit für Anwohnende, Gewerbe, Lieferdienste, Handwerk und Menschen mit eingeschränkter Mobilität muss gewährleistet bleiben.
Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Hauptbahnhof ist der wichtigste Verkehrsknoten der Stadt – er muss für alle Verkehrsteilnehmenden erreichbar bleiben (ÖV, Fussgänger, Velos, Taxis, Lieferdienste, Handwerk, Menschen mit eingeschränkter Mobilität). Eine pauschal autofreie Vision löst kaum reale Probleme und schafft neue: Umwege, Verlagerung in Nebenstrassen und schlechtere Erschliessung. Sinnvoller sind pragmatische Regeln für Zufahrt, Kurzhalte- und Lieferzonen.
Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
In dicht bebauten Quartieren sind Velos oft die effizientere und bessere Alternative: weniger Lärm, mehr Sicherheit, weniger Platzverbrauch und gesundheitliche Vorteile. Wichtig ist mir, dass der Ausbau pragmatisch erfolgt und die Erreichbarkeit für Gewerbe, Lieferverkehr und Menschen mit eingeschränkter Mobilität weiterhin gewährleistet bleibt.
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Unbedingt! Seit Covid wissen wir, dass Homeoffice vieles verändert hat und Büroflächen weniger gebraucht wird. Gleichzeitig steigt der Druck auf den Wohnungsmarkt. Darum soll die Umnutzung von Büro- und Gewerbeflächen in Wohnraum deutlich erleichtert werden: weniger Bürokratie, klare Regeln und schnelle Bewilligungen. So schaffen wir schneller zusätzlichen, bezahlbaren Wohnraum.
Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Öffentliche Parkplätze sollen in den Quartieren erhalten bleiben, damit Anwohnende, Gewerbe, Lieferdienste und Besucher weiterhin praktikable Lösungen haben.
Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Flughafen ist ein zentraler Standortfaktor für Zürich und die Schweiz. Ein weiteres Ausweiten des Nachtflugverbots würde die internationale Anbindung und die Wettbewerbsfähigkeit schwächen.
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Entsiegelung und Begrünung machen Quartiere spürbar lebenswerter: weniger Hitze im Sommer, bessere Aufenthaltsqualität und mehr Raum für Natur. Statt immer mehr Beton und graue Plätze braucht Zürich mehr Bäume, Grünflächen und durchlässige Böden – mit Augenmass und ohne die Erreichbarkeit für Gewerbe und Anwohnende zu zerstören.
Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Auf den ersten Blick wirkt eine Subvention der Abfallentsorgung unintuitiv. In der Praxis kann sie aber helfen, Littering und illegale Entsorgung zu verhindern und damit höhere Folgekosten zu vermeiden. Darum bin ich für eine pragmatische Wiedereinführung der Entsorgungscoupons – idealerweise gezielt und mit klaren Regeln.
Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer eine private Solaranlage installieren will, soll das grundsätzlich selbst finanzieren. Es ist nicht fair, Menschen ohne Eigentum über Steuergelder für private Investitionen mitzahlen zu lassen. Die Stadt soll stattdessen gute Rahmenbedingungen schaffen: schnelle Bewilligungen!
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Mobile Recyclinghöfe sind eine pragmatische Lösung: quartiernah, autofrei und konsumentenfreundlich. Sie erleichtern korrektes Entsorgen und helfen, illegale Ablagerungen zu vermeiden.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die EU ist in vielen Bereichen schwerfällig und überreguliert. Gleichzeitig sind für Zürich und die Schweiz pragmatische, funktionierende Beziehungen wichtig. Deshalb: so eng wie nötig, so unabhängig wie möglich – Zusammenarbeit dort, wo sie klaren Nutzen bringt (Handel, Forschung, Mobilität), aber keine institutionelle Anbindung um jeden Preis.
Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein kleinerer Stadtrat ist schlanker, klarer verantwortlich und kostet weniger. Neun Sitze führen oft zu mehr Koordination, mehr Schnittstellen und mehr Politik- statt Problemlösungsbetrieb.
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Transparenz ist wichtig, aber die Finanzierung von Kampagnen soll nicht durch zusätzliche staatliche Vorschriften und Kontrollbürokratie geregelt werden. Das sollen Parteien und Politik mit Augenmass selbst lösen. Entscheidend sind klare Spielregeln und Fairness – nicht ein neues staatliches Überwachungsregime.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
100%
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Internationale Entwicklungszusammenarbeit ist keine Kernaufgabe der Stadtpolitik. Die Stadt soll sich auf ihre Aufgaben in Zürich konzentrieren (Sicherheit, Schule, Infrastruktur, Soziales vor Ort). Entwicklungsprojekte sollen primär durch Bund/Kanton sowie private Initiativen und Stiftungen getragen werden, nicht durch städtische Steuergelder.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen stärkt unsere Glaubwürdigkeit als neutraler Staat und bewahrt die Rolle der Schweiz als verlässlicher Vermittler und Standort für Dialog.
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Automatisierte Gesichtserkennung ist ein massiver Eingriff in die Privatsphäre und öffnet Tür und Tor für eine unkontrollierte Ausweitung staatlicher Überwachung. Als Liberaler kann ich eine solche Ausweitung der Staatsgewalt nicht unterstützen. Wenn überhaupt, dann nur unter engsten gesetzlichen Grenzen, richterlicher Kontrolle und für klar definierte Ausnahmefälle.
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Taser können in gewissen Situationen helfen, Gewalt zu reduzieren und eine gefährliche Eskalation zu vermeiden – als Alternative zu härteren Zwangsmitteln.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Häusliche Gewalt muss konsequent bekämpft werden. Zusätzliche Mittel sollen dort eingesetzt werden, wo es nachweislich Bedarf gibt und wo sie wirken.
Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Deeskalations- und psychologische Trainings sind für die Polizei zentral, gerade weil sie das Gewaltmonopol ausübt. Gute Kommunikation und professionelles Konfliktmanagement erhöhen die Sicherheit für Einsatzkräfte und Bevölkerung.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine sichtbare Polizeipräsenz soll nur dort verstärkt werden, wo sie nachweislich nötig ist.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Gemeinnütziger Wohnungsbau kann Teil der Lösung sein – aber gezielt und effizient. Ich bin dafür, dass die Stadt dort unterstützt, wo zusätzlicher Wohnraum entsteht: mit Bauland im Baurecht, klaren Gegenleistungen (Preisbindung, Belegungsregeln, Qualität) und schnellen Bewilligungsverfahren. Keine Giesskannen-Subventionen, sondern messbare Resultate: mehr Wohnungen, weniger Verzögerungen, faire Mieten.