Yvo Andri Hofer
Die Mitte | 12.16.5
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Bestehende Sozialinstrumente sollen gezielt wirken, neue Leistungen sind nur gerechtfertigt, wenn klare Lücken nachgewiesen sind.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Missbrauch soll gezielt und verhältnismässig bekämpft werden, ohne Sozialhilfebeziehende unter Generalverdacht zu stellen.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Familien sollen unterstützt werden, gleichzeitig müssen neue staatliche Leistungen finanzierbar bleiben und in einem ausgewogenen Verhältnis zu Eigenverantwortung und bestehenden Angeboten stehen. Der Ausbau der Elternzeit ist primär eine Aufgabe des Bundes und nicht des Kantons.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Prämienverbilligung soll gezielt Haushalte mit tiefem Einkommen entlasten; starre Einkommensgrenzen führen zu hohen Kosten und Fehlanreizen.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Eine koordinierte Spitalplanung kann Qualität sichern und Kosten dämpfen, sofern sie transparent, evidenzbasiert und regional ausgewogen erfolgt.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Integrative Schulmodelle stossen in der Praxis an Grenzen, wo der Lernerfolg leidet, sollen ergänzende Klassen oder spezialisierte Angebote zur gezielten Förderung eingesetzt werden und Gemeinden und Schulen über geeignete ergänzende Angebote entscheiden können.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Gezielte Sprachförderung in separaten Klassen kann den Integrationserfolg verbessern, wenn sie zeitlich begrenzt ist und den Übergang in Regelklassen ermöglicht, wenn ein tragfähiges Sprachniveau erreicht ist.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Landessprachen sind absolut essenziell für den inneren Zusammenhalt und die Mobilität innerhalb der Schweiz, gleichzeitig ist Englisch im Alltag sowie für den Zugang zu Bildung, Medien und Arbeitsmarkt für viele Menschen unverzichtbar und soll weiterhin früh und konsequent gefördert werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Chancengerechtigkeit ist eine zentrale Säule unserer Gesellschaft. Gezielte Förderangebote und Stipendien sollen Familien mit tiefem Einkommen entlasten, sofern die Instrumente wirksam, zielgenau und ohne unnötige Systemverkomplizierung ausgestaltet sind.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Politische Rechte müssen grundsätzlich an das Bürgerrecht geknüpft bleiben. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, interessierten (!) Ausländerinnen und Ausländern andere Formen der politischen Mitwirkung auf Gemeindeebene (in jedem Fall auf Anfrage, keine Giesskanne) zu ermöglichen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Humanitäre Hilfe ist ein weiterer, zentraler Pfeiler der CH-Werte; zugleich muss die Aufnahme von Geflüchteten - insb. spezifisch für den Kanton Bern - an die Integrationskapazitäten und Zuständigkeiten angepasst bleiben: Wichtig ist mir, für besonders schutzbedürftige Personen in aktiven Krisenherden oder bei menschenunwürdigen Zuständen kann ein klar begrenztes Resettlement im Einzelfall sinnvoll sein.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Kanton Bern verfügt bereits über umfangreiche Integrationsangebote; der Fokus soll darauf liegen, die bereits hier lebenden Ausländerinnen und Ausländer wirksam zu unterstützen, statt die bestehenden Systeme weiter auszubauen.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Für das Bürgerrecht sollen klare und einheitliche Anforderungen gelten, die neben Sprachkenntnissen auch die gesellschaftliche Integration und Eigenständigkeit angemessen berücksichtigen. Kantonale gleich geregelte Mindeststandards können hier zu mehr Vergleichbarkeit zwischen Stadt und Land beitragen, ohne den Gemeinden ihren Ermessensspielraum bei der Beurteilung der Integration zu nehmen.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Bezahlkarten sind ein geeignetes Instrument, um Unterstützungsleistungen für Asylsuchende zweckgebunden und kontrollierbar auszurichten und Fehlanreize zu reduzieren.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Bilateralen sichern der Schweiz stabilen Zugang zum EU-Binnenmarkt; ein reines Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit würde zentrale wirtschaftliche und politische Interessen mehr gefährden, als dies vielen Kritikerinnen und Kritikern genehm wäre!
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Erhalt des Kunstmuseums als kantonale Kulturinstitution ist wichtig. Gleichzeitig sind die kritisierten Kosten und der Umgang mit dem bestehenden Atelier-5-Bau ernst zu nehmen, weshalb eine kostenbewusste und verhältnismässige Umsetzung entscheidend ist.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Eine kontrollierte Entkriminalisierung mit klaren Regeln ist eine wichtige Chance um den Gesundheits- und Jugendschutz zu stärken. Die weitergehenden Schritte zur vollständigen Legalisierung sind primär auf nationaler Ebene zu klären, der Kanton kann sich mit seinen Institutionen (z. B. Universität Bern) an der Forschung rund um laufende Studien am nationalen Vorhaben beteiligen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Geschlechtsneutrale Sprache ist nicht unumstritten und nicht für alle Menschen ohne Themenbezug leicht verständlich. Ein staatliches Verbot (!) ist jedoch indes absolut unverhältnismässig und kein geeignetes Mittel, um sprachliche Fragen und Entwicklungen langfristig zu regeln.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Das Verpflegungsangebot soll sich an Nachfrage, Vielfalt und Praktikabilität orientieren. Eine staatliche Pflicht zur Bereitstellung bestimmter Produkte ist weder in die eine noch in die andere Richtung sinnvoll.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Eine vielfältige Medienlandschaft ist wichtig, direkte staatliche Förderung birgt jedoch Risiken für Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit, sinnvoller sind indirekte oder strukturelle Unterstützungsformen.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Religiöse Gemeinschaften leisten heute wichtige und teilweise nur schwer verzichtbare gesellschaftliche Beiträge, dennoch sollen staatliche Mittel langfristig zwingend stärker an klar definierte, säkulare Leistungen gebunden und nicht pauschal über Sockelbeiträge ausgerichtet werden.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die geplante Senkung der Steueranlage ist Teil der kantonalen Steuerstrategie, um die Belastung für natürliche und juristische Personen zu reduzieren und den Standort Bern wettbewerbsfähiger zu machen, was budget- und wachstumsverträglich gestaltet werden muss.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Schuldenbremse ist ein zentrales Instrument für finanzielle Stabilität und generationengerechte Politik und notwendige Investitionen sollen innerhalb dieses Rahmens priorisiert werden.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Individualbesteuerung ist eine grundlegende Systemumstellung und würde das Steuerrecht zur gesellschaftspolitischen Steuerung von Erwerbsmodellen und Familienentscheiden nutzen. Zielführender ist es, Benachteiligungen wie die Heiratsstrafe nur auf Bundesebene zu beseitigen, ohne neue Komplexitäten zu schaffen. Zudem wirft sie praktische Fragen auf, da bei Güterständen wie der Errungenschaftsbeteiligung keine laufende Vermögensaufteilung erfolgt, diese steuerlich jedoch vorausgesetzt würde.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Finanzausgleich soll sich an tatsächlichen Zentrumslasten orientieren, es ist daher nachvollziehbar, dass auch Burgdorf und Langenthal berücksichtigt werden.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts ist eine massvolle Besteuerung von Zweitliegenschaften als Kompensation nachvollziehbar, insbesondere für betroffene Tourismusregionen.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die kantonale Mehrheitsbeteiligung an der BEKB sichert Stabilität und Einfluss; eine Reduktion ist erst und nur sinnvoll, wenn daraus klare Vorteile für Risiko, Steuerzahler oder Grundversorgung entstehen.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Ein staatlich festgelegter Mindestlohn ist zu wenig differenziert und kann Arbeitsplätze gefährden. Zielgerichtete flankierende Massnahmen sind wirksamer.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Geschäftsöffnungszeiten sollen unter Einhaltung des Arbeitsgesetzes flexibel festgelegt werden; faire Arbeitsbedingungen sind über Arbeitsrecht und Entlöhnung sicherzustellen, nicht über starre Öffnungszeiten.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Lohngleichheit ist wichtig und soll schweizweit durchgesetzt werden; zusätzliche kantonale Kontrollen bergen jedoch das Risiko von Doppelspurigkeiten und administrativem Mehraufwand.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Neue Mobilitätsangebote sollen fairen Wettbewerb ermöglichen. Zusätzliche kantonale Regulierung ist nicht nötig, solange bestehendes Arbeits-, Steuer- und Sicherheitsrecht konsequent angewendet wird.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Ein verlässlicher Service public ist für gleichwertige Lebensverhältnisse wichtig; in ländlichen Gebieten sollen insbesondere der öffentliche Verkehr und digitale Verwaltungsangebote gezielt und effizient gestärkt werden.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Angesichts der langfristigen Versorgungssicherheit und der Klimaziele sollte eine technologieoffene Diskussion über neue Kernkraftwerke möglich sein; die Wissenschaft sowie Akteure der Wirtschaft haben hier massive Fortschritte gemacht, gleichzeitig bleiben Bau, Betrieb und Entsorgung sehr kostenintensiv und Entscheide liegen primär auf Bundesebene.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Auf kantonseigenen Landwirtschaftsflächen kann der Kanton als Eigentümer höhere ökologische Standards setzen, sofern diese verhältnismässig sind und die Bewirtschaftung wirtschaftlich tragbar bleibt.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Gezielte Förderbeiträge beschleunigen den Umstieg auf erneuerbare Energie im Gebäudebereich und sind ein wirksames Instrument für Klimaschutz und Versorgungssicherheit ohne Verbote, insbesondere bei Altbauten und beim Ersatz fossiler Heizsysteme.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Tierschutz ist bundesrechtlich umfassend geregelt; zusätzliche kantonale Sondervorgaben sollten nur eingeführt werden, wenn sie notwendig und in der Folge verhältnismässig und wirksam umsetzbar sind. Dies sehe ich aktuell nicht angezeigt.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Ausbau der Wasserkraft im Grimsel- und Sustengebiet stärkt die erneuerbare Stromproduktion, erhöht die Versorgungssicherheit und ist ein zentraler Baustein für die Energiewende.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Schutz von Grossraubtieren ist wichtig, muss aber mit einem wirksamen Bestandesmanagement vereinbar bleiben. Präventive Abschüsse können notwendig sein, um Schäden zu begrenzen und Akzeptanz in betroffenen Regionen zu sichern.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der öffentliche Verkehr soll dort ausgebaut werden, wo er effektiv genutzt wird (siehe Service public) und einen klaren Nutzen für Erreichbarkeit, Klima und regionale Entwicklung bringt.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Entlastung verkehrlicher Engpässe im Raum Bern durch den Ausbau der A1/A6 und Projekte wie der Bypass Bern Ost soll die Mobilität verbessern und städtebauliche Belastungen verringern. Die nationale Volksabstimmung im Nov. 2024 hat gezeigt, dass ein pauschaler Ausbau von Autobahnabschnitten mehrheitlich abgelehnt wurde, was auf eine stärkere Nachfrage nach nachhaltigen Verkehrslösungen hinweist. Der Ausbau soll daher zielgerichtet, verhältnismässig und mit anderen Vorgaben abgestimmt sein.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr ist sinnvoll, wo er die Sicherheit erhöht und bestehende Netze schliesst. Priorität und Tempo sollen sich am tatsächlichen Nutzen orientieren.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Verkehrsorientierte Strassen sollen ihre Funktion für den Verkehrsfluss erfüllen. Tempo 30 ist dort nur dort sinnvoll, wo es aus Sicherheits- oder Lärmschutzgründen klar begründet ist (Quartiere, Schulzonen).
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Digitalisierung der Verwaltung soll konsequent vorangetrieben werden, ohne analoge Zugänge vollständig abzuschaffen; staatliche Dienstleistungen müssen für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich bleiben.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Digitale Unterschriftensammlungen können die politische Beteiligung erleichtern. Grundlegende Fragen zu Sicherheit und Standards sind jedoch primär auf Bundesebene zu klären.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Entwicklungszusammenarbeit ist primär Aufgabe des Bundes: Kantonale Mittel sollen auf Kernaufgaben im Inland konzentriert bleiben.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Neutralität der Schweiz schliesst aussenpolitische Verantwortung nicht aus. Wirtschaftliche Sanktionen sind ein legitimes Mittel, um Völkerrecht und internationale Ordnung zu unterstützen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Ein flächendeckender Ausbau der Videoüberwachung ist kein wirksames Allheilmittel für Sicherheit und stellt einen Eingriff in die Privatsphäre dar. Gezielte Massnahmen an neuralgischen Punkten unter Anwendung klarer Kenntlichmachung sind zielführender.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Polizeidienst ist eine hoheitliche Kernaufgabe des Staates, dafür sind volle staatsbürgerliche Rechte und Pflichten zentral.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Demonstrationsfreiheit ist zentral und muss vor Einschränkungen bewahrt werden, dies setzt aber Gewaltfreiheit und die Einhaltung klarer Regeln voraus! Bei unbewilligten oder gewalttätigen Aktionen sind konsequente Durchsetzung und verursachergerechte Kostenübernahme gerechtfertigt.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Nennung der Nationalität soll zur umfassenden Transparenz beitragen: Sie soll sachlich, zurückhaltend und nur dort erfolgen, wo sie für das Verständnis des Sachverhalts oder für Fahndungszwecke relevant ist. Dabei gilt es, den Anspruch auf Information sorgfältig gegen das Risiko populistischer Verkürzungen abzuwägen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Eine sichtbare Polizeipräsenz kann an (erneut) neuralgischen Orten präventiv wirken und das Sicherheitsgefühl stärken, sollte jedoch gezielt und lageabhängig eingesetzt werden.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentari
Eine freie Marktwirtschaft ist die beste Grundlage für Wohlstand und Innovation, benötigt jedoch klare Rahmenbedingungen und Korrekturen, damit möglichst viele davon profitieren: Unsere soziale Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard als Variation verbindet wirtschaftliche Freiheit mit staatlichen Leitplanken und breiter Teilhabe.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentari
Der Absolutheitsanspruch dieser Aussage greift zu kurz; das Kindeswohl hängt von vielen Faktoren ab, und unterschiedliche Familienmodelle können gleichermassen gut funktionieren, wenn Betreuung, Zeit und Stabilität stimmen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentari
Klare Strafen sind notwendig, nachhaltige Sicherheit entsteht jedoch nur, wenn Wiedereingliederung konsequent mitgedacht wird.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentari
Wirksamer Umweltschutz soll Innovation und nachhaltiges Wachstum fördern und die wirtschaftlichen Fähigkeiten nutzen statt pauschal in Gegensatz zur Wirtschaft gestellt zu werden.
Commentari
Der Staat soll in der Wohnraumversorgung primär über gute Rahmenbedingungen wirken; finanzielle Förderung kann bei klar ausgewiesenem Bedarf (z. B. im städtischen Kernraum) sinnvoll sein.