Dominic Steiner
Junge Grünliberale | 16.11.0
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familien mit tiefem Einkommen sollen durch Ergänzungsleistungen unterstützt werden. Jedoch sollte darauf geachtet werden, keine falschen Anreize zu setzen, sodass sich Mehrarbeit in jedem Fall lohnt.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist für die Akzeptanz der Sozialhilfe wichtig. Ebenfalls ist es richtig, dass der Kanton Bern, der nicht gerade im Geld schwimmt, darauf achtet, dass seine Ausgaben zielgerichtet verwendet werden. Allerdings sollten Sozialhilfeempfänger auch nicht unter Generalverdacht gestellt werden.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bezahlte Elternzeit sollte paritätisch sein. Die nationale Familienzeit-Initiative bildet hierfür einen guten Ansatz, auch wenn meiner Ansicht nach 18 Wochen je Elternteil eher zu lang sind. Der Kanton Bern sollte allerdings keinen Alleingang wagen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das würde den Kanton Bern stark finanziell belasten und das Problem wird dadurch auch nicht gelöst. Wichtig ist aber, dass der Kanton Bern anderweitig versucht, die Gesundheitskosten zu senken.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die steigenden Gesundheitskosten. Der Kanton Bern sollte hierbei auch mit den Nachbarkantonen zusammenarbeiten.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Sinne der Integration ist dies sicher zu befürworten. Allerdings sollten durch diese Integration weder die Lehrpersonen überfordert noch die Schülerinnen und Schüler, selbstverständlich auch die Beeinträchtigten, in ihrem Lernfortschritt eingeschränkt werden.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder sollten bereits zur Einschulung ausreichend Deutsch oder Französisch sprechen können. Ist dies nicht der Fall oder kommen Schülerinnen und Schüler erst nach Beginn ihrer schulischen Laufbahn in den Kanton Bern, sollten sie ausserhalb der Schulzeit eine Sprachschule besuchen, allerdings während der Schulzeit in regulären Klassen unterrichtet werden.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Französisch bleibt in Bern eine wichtige Sprache. Zudem ist die Sprache schwieriger zu erlernen als Englisch. Deshalb sollte das aktuelle System beibehalten werden. Anpassungen bei den Lehrmitteln wären aber wünschenswert.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Chancengleichheit erachte ich in einer fairen Gesellschaft als zentral. Zudem sind Investitionen in Bildung oftmals gut angelegtes Geld.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entscheidungen auf Gemeindeebene betreffen diejenigen Menschen, die in dieser Gemeinde leben und dort ihre Steuern zahlen, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Deshalb sollte es auch Ausländerinnen und Ausländern ermöglicht werden, auf dieser Ebene mitzubestimmen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies sollte eine nationale Aufgabe bleiben und die Verteilung sollte fair erfolgen. Die Gemeinden sollten zudem nicht überlastet werden.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ausländerinnen und Ausländer mit Bleiberecht sollten darin unterstützt werden, sich zu integrieren und dadurch Chancen erhalten, am Sozialleben und am Arbeitsmarkt teilzunehmen.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig ist, dass sich die Einzubürgernden in einer der beiden Amtssprachen des Kantons verständigen können, nicht von der Sozialhilfe abhängig sind und sich mit unseren demokratischen Werten identifizieren. Die aktuellen Anforderungen sind dafür bereits ausreichend.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dieser Schritt ist meiner Ansicht nach zurzeit nicht verhältnismässig. Zudem halte ich es für stark bevormundend, Erwachsenen vorzuschreiben, wie sie ihr Geld verwenden dürfen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies würde der Schweizer Wirtschaft und Forschung immensen Schaden zuführen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kosten für den Kanton sind zu hoch. Die Stadt Bern soll sich ebenfalls an der Finanzierung beteiligen und das Kunstmuseum soll günstigere Alternativen vorschlagen.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Durch eine Legalisierung könnte der Kanton Bern finanziell profitieren, bspw. über Lenkungsabgaben. Zusätzlich könnte eine Legalisierung den Schwarzmarkt deutlich eindämmen und dadurch auch zu einem stärkeren Jugendschutz führen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es soll weder ein Verbot noch eine Verpflichtung zur Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern geben.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig ist, dass kantonseigene Kantinen möglichst kostendeckend sind. Wie sie dies erreichen sollte, ist ihnen selbst überlassen. Wer mit dem Angebot nicht einverstanden ist, kann sich ausserhalb der kantonseigenen Kantinen und Personalrestaurants verpflegen.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine vielfältige Medienlandschaft ist in einer Demokratie zentral. Da immer weniger Menschen bereit sind, für Nachrichten zu bezahlen, soll der Kanton Unterstützung anbieten.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Unterstützung sollte reduziert werden. Zudem sollten juristische Personen von der Kirchensteuer befreit werden.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Damit Bern konkurrenzfähig bleibt bzw. wird, sind Steuersenkungen notwendig.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Bern soll seinen Bürgerinnen und Bürgern ein Vorbild sein und deshalb vernünftig haushalten. Die Anpassung der Schuldenbremse aus dem Jahr 2023 bietet genügend Spielraum.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das jetzige System bestraft Ehepaare, welche doppelt erwerbstätig sind. Das schafft falsche Anreize und bestraft Leistung. Die Individualbesteuerung belohnt diese Leistung und stärkt die Gleichstellung.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dass die Zentrumslasten der regionalen Zentren entschädigt werden, ist richtig. Die Stadt Bern trägt aber zweifellos die grössten Zentrumslasten. Die Stadt Bern sollte deshalb nicht schlechter gestellt werden.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zweitliegenschaften werden bereits über die Vermögenssteuer und in gewissen Gemeinden über die Liegenschaftssteuer besteuert. Eine zusätzliche Steuer erachte ich deshalb als ungerecht.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die wirtschaftliche Situation ist auch im Kanton Bern herausfordernd. Eine Einführung des Mindestlohnes könnte angeschlagene Unternehmen in eine noch grössere Schieflage bringen. Arbeitnehmende sollen in Lohnverhandlungen oder über GAV selbst höhere Löhne anfordern.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In diesem Bereich sind Berner Geschäfte interkantonal benachteiligt. Dies sollte ausgeglichen werden. Arbeitnehmende sollten aber auf jeden Fall angemessen entlöhnt werden.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Ungleichbehandlung der Geschlechter bei gleicher Arbeit ist absolut inakzeptabel. An solche Unternehmen soll der Kanton Bern keine Aufträge erteilen dürfen. Die Selbstdeklaration reicht hierfür nicht aus. Eine unbürokratische, aber stichfeste Kontrolle ist deshalb essenziell.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere Regulierung für Plattformen, die Taxidienste vermitteln, lehne ich ab. Allerdings sollten diese Taxis nicht die Privilegien der bewilligungspflichtigen Taxis erhalten.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das öV-Angebot in ländlichen Gebieten stellt zurzeit keine echte Alternative zum Individualverkehr dar. Hier sollte der Kanton Bern nachbessern. Allerdings sollten die Ausgaben nicht zu sehr aus dem Ruder laufen.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Bern soll sich darauf konzentrieren, Energie aus erneuerbaren Energien zu gewinnen und nicht seine Zeit damit vergeuden, sich für die Aufhebung eines Moratoriums einzusetzen, welches frühestens um 2050 zu Mehrstrom führen würde.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton soll nicht die Anforderungen erhöhen, sondern die Anreize anders setzen, damit eine ökologische Landwirtschaft für die Bäuerinnen und Bauern deutlich rentabler ist, als dies heute der Fall ist.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich sollten die Förderbeiträge für erneuerbare Energien im Gebäudebereich erhöht werden. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer zu starken Giesskanne-Wirkung kommt, da ein Teil der Immobilienbesitzer die Investitionen auch ohne staatliche Subventionen stemmen kann.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die heutigen Tierschutzregelungen sind meiner Ansicht nach ausreichend.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau der Wasserkraft ist wichtig, um die Winterstromlücke zu schliessen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Kanton Bern gibt es zurzeit kein Wolfsrudel. Präventive Abschüsse sehe ich zudem als kritisch an. Problematische Tiere sollen aber erlegt werden dürfen.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der öffentliche Verkehr soll zu einer echten Alternative zum Individualverkehr werden, dafür braucht es Investitionen.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Staus auf Autobahnen können intelligenter und kostengünstiger gelöst werden (z. B. Mobility-Pricing oder Anreize für Fahrgemeinschaften). Strassen sollen nur dann ausgebaut werden, wenn dies einen Mehrwert sowohl für die Autofahrer als auch für die Anwohnenden bringt (s. Projekt Emmentalwärts).
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr erhöht die Sicherheit und bringt auch Vorteile für Autofahrerinnen und Autofahrer.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies sollen die Gemeinden selbst entscheiden dürfen. Tempo 30 kann die Sicherheit deutlich erhöhen und soll deshalb nicht generell verboten werden.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für diesen Schritt ist es noch zu früh. Es ist wichtig, dass die kantonale Verwaltung für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar bleibt, unabhängig davon, ob diese einen Internetzugang haben oder nicht. In Zukunft soll sich der Kanton aber in diese Richtung bewegen.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
E-Collecting kann die Sicherheit bei der Unterschriftensammlung erhöhen und somit zukünftige Skandale wie den "Unterschriftsbschiss" verhindern.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Entwicklungszusammenarbeit ist gerade in dieser international unsicheren Zeit wichtig.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität ist strikt genug ausgelegt. Aktionen, die das Völkerrecht verletzen, sollen auch von der Schweiz sanktioniert werden.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dieser Schritt wäre unverhältnismässig. Die Wirksamkeit dieser Massnahmen ist zudem umstritten. Eine Videoüberwachung im öffentlichen Raum wäre zudem ein zu grosser Einschnitt in die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Fokus sollte auf der Eignung liegen. Diese Massnahme könnte zudem dem Personalmangel entgegenwirken.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Recht auf Demonstration sollte nicht zu stark eingeschränkt werden. Es sollte daher auch nur in seltenen Fällen keine Bewilligung erteilt werden. Bei Demonstrationen, welche sich gar nicht um eine Bewilligung bemühen und ein konkretes Gefahrenpotential aufweisen, soll aber konsequenter durchgegriffen werden und die Kosten sollen weiterverrechnet werden.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine unnötige Massnahme, die zu mehr Aufwand bei der Polizei führt und die Sicherheit nicht erhöht.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Polizeipräsenz sollte nur bei Brennpunkten leicht erhöht werden. Allerdings erkenne ich die Sicherheitslage als zu wenig angespannt, sodass eine generell stärkere Polizeipräsenz nicht gerechtfertigt wäre.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Alle erfolgreichen und freiheitlichen Staaten verwenden die freie Marktwirtschaft als Wirtschaftssystem.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig ist, dass Kinder in einem liebevollen Umfeld aufwachsen. Dafür ist nicht notwendig, dass ein Elternteil in Vollzeit für die Betreuung zuständig ist. Man kann die Betreuung aufteilen oder an Grosseltern oder Kitas auslagern.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Jede und jeder hat eine zweite Chance verdient. Allerdings sollte bei gravierenden Straftaten aus Respekt gegenüber den Opfern darauf geachtet werden, dass die Strafe nicht zu gering ausfällt.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Umweltschutz wird kaum mehrheitsfähig sein, wenn er zu einer Schwächung der Wirtschaft führt. Zudem ist das Wirtschaftswachstum wichtig, damit Arbeitsplätze und der Wohlstand erhalten bleiben. Wirtschaftswachstum muss nicht im Gegensatz zum Umweltschutz stehen.
Kommentar
Der Kanton Bern soll primär Bewilligungsverfahren beschleunigen und Verdichtung ermöglichen. Das schafft ebenfalls mehr Wohnraum und ist für den Kanton kosteneffizienter als die finanzielle Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau.