Patrik Baumann
Evangelische Volkspartei | 11.03.7
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familien sind die Zukunft unserer Gesellschaft - denjenigen, die Unterstützung benötigen diese zu versagen ist kurzfristig und egoistisch gedacht.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Straftaten müssen mit geeigneten Mitteln geahndet werden, alle Bezügerinnen und Bezüger unter Generalverdacht zu stellen, ist unverhältnismässig.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine nationale Regelung wäre zielführender als kantonale Lösungswege.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Lösung wäre aus meiner Sicht viel mehr, Fehlanreize im Gesundheitssystem, die unnötige Kosten verursachen, zu beseitigen, anstatt mit einer fixen Quote Gelder umzuverteilen. Gleichzeitig scheint eine baldige Lösung bei auf der Kostenseite leider (!) unrealistisch, weshalb ich eine Erweiterung der Prämienverbilligungen grundsätzlich befürworte.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Gesundheitsversorung kann nicht alleine dem Markt überlassen werden. Begründungen wie "Geburten sind nicht rentabel", um neu gebaute Abteilungen innert kürzester Zeit zu schliessen, zeugen von einen Versagen in der Planung.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf jeden Fall! Die Volksschule ist eine der wichtigsten Integrationsakteurinnen überhaupt. Die zentrale Frage ist, ob ausreichend Ressourcen, bspw. in Form von ausgebildeten und motivierten Lehrpersonen für die Begleitung der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Diese sind eine zentrale Gelingensvoraussetzung.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unter bestimmten Bedingungen kann dies sinnvoll sein, etwa in den Regionalen Intensivkursen Plus. Integration findet allerdings nicht im "Labor", sondern in der Realität statt. Entsprechend müssen den Schulen die nötigen Ressourcen zur Verfügung stehen.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Bern ist ein zweisprachiger Kanton. Englisch vor Französisch zu unterrichten, ist ein klares No-Go in einer Willensnation wie der Schweiz. Über die Form des Französischunterrichts darf gerne disktutiert werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch wenn die Schulen noch so sehr auf Chancengerechtigkeit achten ist es eine Tatsache, dass Kidner aus Familien mit geringem Einkommen oder schwierigen familiären Verhältnissen beruflich weniger weit kommen als andere Kinder. Wenn ein solches Gutscheinsystem wirkungsvoll gestaltet werden kann, kann echtere Chancengerechtigkeit erreicht werden.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Gemeinden sollen autonom über diese Frage bestimmen können. Teilhabe und -nahme an Wahlen und Abstimmungen ist ein Zeichen von gegenseitigem Vertrauen und gelungener Integration.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Bern wird alleine nicht die Welt retten können. Hilfe denjenigen zukommen zu lassen, die in grösster Not sind, ist eine Möglichkeit, unsere Ressourcen in Menschen und ihre Zukunft zu investieren.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Sprache ist einer der wichtigsten Faktoren für eine gelingende Integration. Hier könnten auch Arbeitgeber, die Fachpersonal gezielt im Ausland rekurtieren, in die Pflicht genommen werden.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kantonale Alleingänge machen wenig Sinn, Lockerungen bzw. Verstärkungen müssen wenn auf nationaler Ebene geregelt werden.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn geflüchtete Menschen ihre knapp bemessene Nothilfe mit ihren Schleppern teilen müssen, sollten viel eher diese Profiteure geahndet werden, als ein pauschaler Generalverdacht ausgesprochen werden.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz liegt im Zentrum Europas, gute, regelbasierte Beziehungen sind wichtig, gerade in Zeiten, in denen scheinbar das Recht des Stärkeren immer mehr zu gelten scheint. Gleichzeitig handelt es sich um eine Frage, die auf eidgenössischer Ebene beantwortet werden muss.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Sanierung ist nötig und unbestritten. Die Berner Bevölkerung kann wählen: a.) Für 78Mio eine einfachere Sanierung oder b.) für 81Mio eine umfassende Sanierung mit privater Beteiligung von zusätzlich 52Mio. Was spricht dagegen, zusätzliche 3Mio in unser internationales Aushängemuseum (vgl. etwa die Schenkung der Gurlitt-Sammlung) zu investieren? Wohl nur populistischer Sparwahn.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Legale Drogen wie Alkohol und Tabak zeigen, dass mit einer Legalisierung keine Probleme löst, sondern im Gegenteil neue Märkte mit potenten Verkäufern schafft.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Beim Bund sind Genderstern, Unterstrich oder Doppelpunkt nicht vorgesehen (Weisung Bundeskanzlei 2021). Es spricht einiges dafür, dass sich die Kantone an den Vorgaben des Bundes orientieren.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Restaurants, die durch den Kanton betrieben werden, sollen sich der Nachfrage ihrer Gäste orientieren, nicht politischen Zwängereien.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Funktionierende Medien und korrekte Berichterstattung sind Voraussetzung für informierte Stimmbürgerinnen und -bürger. Wenn der Markt versagt, kann der Staat unterstützen.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Die drei Landeskirchen leisten wichtige soziale und gesellschaftliche Beiträge mit tausenden von ehrenamtlich geleisteten Stunden.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für den Einzelnen und Familien, insbesondere in den tieferen Einkommensgruppen, haben die Steuersenkungen kaum einen spürbaren Einfluss. Auf Biegen und Berechen am kantonalen Steuerwettbewerb teilzunehmen kann auch ein Schuss ins Knie sein: Wir sparen bei Infrastruktur und Sozialausgaben, was sich in einigen Jahren bis Jahrzehnten rächen wird.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Individualbesteuerung schafft vor allem mehr Bürokratie mit ca. 1.7 Mio zusätzlichen Steuerdossiers. Gleichzeitig schafft die Individualbesteuuerung eine "Familienstrafe" an Stelle der "Heiratsstrafe", was das Problem nicht löst.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Langenthal und Burgdorf übernehmen wichtige Zentrumsfunktionen für die Verwaltungskreise Oberaargau und Emmental. Eine Beteiligung am Lastenausgleich ist angebracht.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eines der zentralen Argumente der Befürworterinnen und Befürworter war, dass diese Steuer ermöglicht wird.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Auftrag einer Kantonalbank ist, dass in allen Regionen Bankdienstleistungen zur Verfügung stehen. Wird die kantonale Beteiligung weiter reduziert, kann dieser Auftrag verwässert werden.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Lohn(unterschied) ist die am einfachsten Messgrösse für (Un)Gleichstellung. Gleichstellung kann auch durch weitere arbeitsvertragliche Regelungen erreicht werden (bspw. Gleitzeit und Jahresarbeitszeit, Möglichkeit zur Teilzeitarbeit, freiwillige Betreuungs- und Kinderzulagen etc.).
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Firmen, deren Geschäftsmodell darauf basiert, ihre "Scheinselbstständigen" systematisch auszunutzen, müssen entsprechend reguliert werden können. So müssen z.B. bestehende Gesetzesgrundlagen über Sozialleistungen den neuen Geschäftsmodellen angepasst werden.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein attraktiver ländlicher Wohnraum wirkt sich positiv auf die Entwicklung ländlicher Regionen aus und entschärft die Wohnungsnot in Zentren.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Und wo soll ein neues AKW gebaut werden? In Graben? Mühleberg? Atomkraft Nein Danke.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Angebot an biologischen Lebensmitteln muss durch die Konsumentinnen und Konsumenten nachgefragt werden. Produkte, die nicht verkauft werden können oder Bewirtschaftungsformen, die nicht den örtlichen Gegebenheiten angepasst sind, dienen auch nicht der Umwelt.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir erreichen unsere selbstgesteckten Ziele aktuell nicht. Wenn Fördermittel helfen, die kantonale Energiestrategie umzusetzen, begrüsse ich diese.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Tierschutz in der Schweiz ist bereits auf einem hohen Niveau - mehr Auflagen verteuern primär die Produktion. Echter Tierschutz geschieht zudem aus Überzeugung der Landwirtinnen und Landwirte, nicht mit einzelnen verordneten (und kontrollaufwändigen) Massnahmen.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn wir Verkehr vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umlagern wollen (und auch müssen, schliesslich können wir es uns nicht leisten, endlos weiter Strassen zu bauen), dann ist dieser Schritt zwingend.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Strassen führen zu mehr Verkehr. Deutlich sinnvoller wären bspw. ausreichend günstige Parkplätze an regionalen Bahnhöfen, damit der öV für Pendlerinnen und Pendler aus ländlichen Gebieten eine echte Alternative ist.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn wir Verkehr vom Auto auf den Langsamverkehr umlagern wollen (und auch müssen, schliesslich können wir es uns nicht leisten, endlos weiter Strassen zu bauen), dann ist dieser Schritt zwingend.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
1. Sollen die Gemeinden als Direktbetroffene mitreden können. Ein Verbot von oben nach unten missachtet die Interessen der Gemeinden. 2. Ist Tempo 30 eine der einfachsten Massnahmen, Verkehrstote zu verhindern und Lärm durch Strassenverkehr zu reduzieren.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Digitale Lösungen wie Taxme oder Kibon bringen sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch die Verwaltung grosse Vorteile. Aktuell sind die Voraussetzungen, ausschliesslich digtale Lösungen anzubieten, aus meiner Sicht nicht gegeben.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unter der Bedingung, dass der Datenschutz eingehalten wird und ein Fälschen von Unterschriften verhindert werden kann.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir können nicht mehr "Hilfe vor Ort" verlangen, damit bspw. Menschen aus Hungergebieten nicht nach Europa aufbrechen und gleichzeitig bei der Entwicklungszusammenarbeit sparen und die "Hilfe vor Ort" Privaten überlassen. Gleichzeitig handelt es sich aus meiner Sicht um eine Aufgabe des Bundes, nicht der Kantone.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neutralität und Opportunismus sind nicht das Gleiche.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Videoüberwachung wird an neuralgischen Stellen (bspw. Bahnhöfen, Stadien etc.) bereits flächendeckend eingesetzt. Eine weitere Überwachung dürfte kaum mehr Sicherheit bringen, zumal Videoüberwachungen keine Straftaten verhindern, sondern die Fahndung vereinfachen.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kantone Basel Stadt und Zürich haben dies bereits ermöglicht, ohne dass die Polizeikorps an Loyalität o.ä. verloren hätten.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
(friedliches) Demonstrieren ist ein Grundrecht, das nicht eingeschränkt werden soll. Wer sein Anliegen allerdings nur mit Gewalt (bspw. gegen Polizei oder Unbeteiligte) umzusetzen glaubt, soll die Konsequenzen davon tragen.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Was gewinnt man damit?
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die begrenzten Ressourcen der Polizei für mehr Patrouillien einzusetzen und dafür an anderen Orten zu sparen (Prävention, Fahndung etc.) halte ich für nicht gewinnbringend.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Ich stimme grundsätzlich zu, leider sehen wir in zentralen Lebensthemen auch ein Versagen des Marktes (Wohnungsmarkt, Gesundheitsversorgung etc.). Es gilt zwischen zügellosem Gier-Kapitalismus und sozialer Marktwirtschaft zu unterscheiden. Bei Ersterem gewinnen nur wenige.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Wollen wir amerikanische Verhältnisse mit übervollen Gefängnissen, wo Kleinigkeiten massiv bestraft werden? Viel sinnvoller (und günstiger) ist die Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Menschen können sich ändern!
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Wirtschaftswachstum deckt kurzfristige Interessen, währenddem der Umweltschutz auch die Grundlagen unserer Enkel sichert.
Kommentar
Die Aufgabe des Staates ist aus meiner Sicht eher, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Genossenschaften attraktiv bleiben. Das heisst für mich bswp. die rein renditeorientierte Vermietung, die sich nur an Angebot, Nachfrage und grösstmöglichem Gewinn orientiert, zu regulieren. Dies etwa indem die Maximalrendite auf dem Grundbedürfnis Wohnen begrenzt wird.