Ivan Ballerini
Jungfreisinnige | 12.02.5
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Ergänzungsleistungen können Familien in finanziell schwierigen Situationen entlasten. Wichtig ist, dass sie zeitlich begrenzt, treffsicher ausgestaltet sind und keine Fehlanreize schaffen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sozialhilfe soll Menschen in Not unterstützen, darf aber nicht missbraucht werden. Bei konkretem Verdacht sind verhältnismässige und rechtsstaatliche Kontrollen sinnvoll, um das Vertrauen ins System zu stärken.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine moderat ausgebaute Elternzeit kann Familien entlasten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Dabei ist auf eine finanzierbare und wirtschaftsverträgliche Ausgestaltung zu achten.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die steigenden Krankenkassenprämien müssen primär durch Kostenkontrolle im Gesundheitswesen bekämpft werden. Pauschale Entlastungen über Prämienverbilligungen lösen die strukturellen Probleme nicht nachhaltig.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entscheidend ist eine Gesundheitsversorgung, die qualitativ hochstehend, effizient und finanzierbar bleibt. Lösungen sollen sich daran orientieren, was langfristig für die Schweiz, ihre Bevölkerung und ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit am sinnvollsten ist.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration ist wichtig, aber nicht in jedem Fall die beste Lösung. Kinder mit besonderen Bedürfnissen sollen dort gefördert werden, wo sie bestmöglich unterstützt werden können, das kann auch spezialisierter Unterricht sein.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sprachförderung ist zentral, sollte jedoch möglichst früh im regulären Unterricht erfolgen. Entscheidend sind gezielte Unterstützung und Förderung, ohne Kinder langfristig auszugrenzen.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Landessprachen sind ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts in der Schweiz. Französisch bzw. Deutsch sollen weiterhin Priorität im Fremdsprachenunterricht haben.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Chancengleichheit ist wichtig. Gezielte und bedarfsgerechte Unterstützung wie Stipendien oder Förderangebote kann helfen, Leistung und Talent unabhängig vom sozialen Hintergrund zu fördern.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Stimm- und Wahlrecht ist eng mit dem Schweizer Bürgerrecht verbunden. Wer politisch mitbestimmen will, soll den Weg über die Einbürgerung gehen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz leistet bereits einen grossen Beitrag im Asylbereich. Der Fokus soll auf der Stabilisierung vor Ort und einer funktionierenden Asylpolitik liegen.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration ist in erster Linie eine Eigenverantwortung. Staatliche Unterstützung soll gezielt und effizient erfolgen, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Einbürgerung setzt eine erfolgreiche Integration voraus. Gute Sprachkenntnisse und gesellschaftliche Integration sind dafür zentrale Voraussetzungen.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlkarten erhöhen die Transparenz und helfen, Missbrauch zu verhindern. Sie tragen zu einer effizienteren und kontrollierbaren Verwendung staatlicher Mittel bei.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die wirtschaftlichen Interessen der Schweiz stehen im Vordergrund. Langfristig braucht es Lösungen, die Marktzugang sichern und gleichzeitig die Zuwanderung besser steuern.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur ist wichtig, dennoch muss bei Investitionen dieser Grössenordnung die finanzielle Verantwortung des Kantons im Vordergrund stehen. Private und alternative Finanzierungsmodelle sind stärker zu prüfen.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine kontrollierte Legalisierung kann den Schwarzmarkt eindämmen, den Jugendschutz verbessern und zusätzliche Steuereinnahmen generieren, etwa zugunsten von Prävention und Sozialwerken.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Verwaltung soll verständlich, einheitlich und bürgernah kommunizieren. Ideologisch geprägte Sonderformen der Sprache gehören nicht in den offiziellen Schriftverkehr.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Staat soll keine Ernährungsvorschriften machen. Vielfalt und Wahlfreiheit für Konsumentinnen und Konsumenten stehen im Vordergrund.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Medienförderung kann sinnvoll sein, muss jedoch strikt sachlich, transparent und politisch neutral ausgestaltet sein. Meinungsjournalismus darf nicht staatlich finanziert werden.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kirchen erbringen wichtige gesellschaftliche Leistungen. Gleichzeitig müssen sie sich weiterentwickeln und aktiv dafür sorgen, auch für jüngere Generationen relevant zu bleiben.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Steuersenkungen stärken den Wirtschaftsstandort Bern, entlasten Bevölkerung und Unternehmen und erhöhen die Standortattraktivität im interkantonalen Wettbewerb.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schuldenbremse ist ein bewährtes Instrument für nachhaltige Finanzpolitik. Haushaltsdisziplin ist Voraussetzung für Generationengerechtigkeit und finanzielle Stabilität.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Individualbesteuerung beseitigt die Heiratsstrafe und schafft mehr Fairness. Sie stärkt die Erwerbstätigkeit und entspricht modernen Lebens- und Arbeitsmodellen.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zentrumslasten sollen fair verteilt werden. Eine ausgewogenere Abgeltung stärkt die regionalen Zentren und fördert die Entwicklung im ganzen Kanton.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neue Steuern auf Wohneigentum sind der falsche Weg. Eigentum soll nicht zusätzlich belastet werden, insbesondere in ländlichen und touristischen Regionen.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere Privatisierung erhöht die unternehmerische Freiheit und reduziert staatliche Risiken. Der Kanton soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren, nicht auf Bankgeschäfte.
Einführung kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Löhne sollen primär durch Sozialpartnerschaft und Marktmechanismen festgelegt werden. Ein staatlicher Mindestlohn gefährdet Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit von KMU.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unternehmen sollen ihre Öffnungszeiten im Rahmen des Arbeitsgesetzes selbst festlegen können. Mehr Flexibilität stärkt Wirtschaft und Konsumentenfreiheit.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist selbstverständlich. Zusätzliche Bürokratie und staatliche Kontrollen sind jedoch nicht der richtige Weg.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Innovative Plattformen sollen nicht durch übermässige Regulierung behindert werden. Entscheidend ist fairer Wettbewerb statt zusätzliche Hürden.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein funktionierender Service public ist wichtig für gleichwertige Lebensbedingungen. Unterstützung muss jedoch effizient und finanzierbar bleiben.
Umwelt & Energie
AKW-Neubau erlauben
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kernenergie ist derzeit eine der wenigen verlässlichen und CO₂-armen Energiequellen, die ganzjährig grosse Mengen Strom liefern kann. Für eine sichere Energiezukunft braucht es Technologieoffenheit statt ideologische Verbote.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nachhaltige Landwirtschaft ist wichtig. Zusätzliche Anforderungen sollen jedoch verhältnismässig sein und die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Betriebe nicht gefährden.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte und befristete Förderungen können Innovation fördern und Investitionen anstossen. Entscheidend ist eine effiziente und marktnahe Ausgestaltung.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tierschutz ist wichtig. Neue Vorschriften müssen praktikabel sein und die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft berücksichtigen.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau darf nicht zulasten wertvoller Natur- und Landschaftsräume gehen. Energieprojekte müssen sorgfältig abgewogen werden.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz einheimischer Arten ist wichtig. Gleichzeitig müssen Lösungen gefunden werden, die Landwirtschaft und Alpenregionen nicht übermässig belasten.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr ist wichtig für Standortattraktivität und Lebensqualität. Investitionen sollen jedoch effizient, bedarfsgerecht und finanzierbar ausgestaltet werden.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau ist notwendig, um Verkehrsengpässe zu reduzieren und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Region Bern zu sichern. Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist zentral für Unternehmen und Pendler.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sichere und gut geplante Velowege sind sinnvoll, insbesondere in urbanen Gebieten. Der Ausbau soll jedoch verhältnismässig erfolgen und andere Verkehrsteilnehmende nicht benachteiligen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verkehrsorientierte Hauptachsen müssen leistungsfähig bleiben. Tempo 30 soll dort eingesetzt werden, wo es sinnvoll ist, aber nicht pauschal auf wichtigen Verkehrsverbindungen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Digitalisierung der Verwaltung ist wichtig und effizient. Ein reines „Digital-Only“-Prinzip würde jedoch Teile der Bevölkerung ausschliessen. Digitale Angebote sollen Priorität haben, aber Alternativen müssen bestehen bleiben.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
E-Collecting kann die direkte Demokratie zeitgemäss weiterentwickeln und Prozesse vereinfachen. Datenschutz und Sicherheit müssen dabei höchste Priorität haben.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entwicklungszusammenarbeit ist primär Aufgabe des Bundes. Der Kanton soll seine finanziellen Mittel prioritär für kantonale Kernaufgaben einsetzen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität bleibt ein zentraler Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik. Gleichzeitig muss die Schweiz ihre wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen im internationalen Umfeld wahren.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Videoüberwachung an sensiblen Orten kann zur Prävention und Aufklärung von Straftaten beitragen. Dabei müssen Datenschutz und Verhältnismässigkeit gewahrt bleiben.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Polizeidienst beinhaltet hoheitliche Aufgaben und besondere staatliche Verantwortung. Die Schweizer Staatsbürgerschaft schafft eine klare rechtliche und institutionelle Bindung, weshalb am bisherigen Grundsatz grundsätzlich festgehalten werden soll.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Gleichzeitig müssen Bewilligungspflichten eingehalten und Kosten bei schweren Verstössen konsequent verrechnet werden.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Transparenz stärkt das Vertrauen in die Behörden. Die Nennung der Nationalität soll sachlich und ohne Generalisierung erfolgen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sichtbare Polizeipräsenz wirkt präventiv und erhöht das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Eine freie Marktwirtschaft schafft Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand. Entscheidend sind faire Rahmenbedingungen und Chancengleichheit, damit möglichst viele profitieren.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Familien sollen selbst entscheiden können, welches Betreuungsmodell für sie am besten passt. Der Staat soll keine bestimmten Rollenmodelle bevorzugen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Strafen müssen konsequent durchgesetzt werden. Gleichzeitig ist eine erfolgreiche Wiedereingliederung entscheidend, um Rückfälle zu verhindern und langfristig Sicherheit zu gewährleisten.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Umweltschutz ist wichtig, sollte jedoch innovationsgetrieben und marktwirtschaftlich erfolgen. Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Entwicklung dürfen kein Widerspruch sein.
Kommentar
Der Staat soll gute Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau schaffen, statt direkt zu subventionieren. Private Investitionen, schnellere Bewilligungsverfahren und weniger Regulierung fördern Angebot und senken langfristig die Preise nachhaltiger.