Andreas Heinz Schmid
Junge Grünliberale | 06.11.4
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wer bereit ist, Leistung zu erbringen soll meiner Meinung nach immer gefördert werden!
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Bei einer funktionierenden Integration: Ja! Bei einer nicht funktionierenden Integration: Nein!
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Kanton Bern wie auch die Gesamte Schweiz soll das Arbeitsverbot für Asylsuchende kippen!
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Hierfür darf sich die Schweiz von kanadischen Punktesystem (Comprehensive Ranking System, CRS) inspirieren lassen.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine Legalisierung bringt ganz viele, spannende Vorteile mit sich: -zusätzliche Steuer einnahmen -Forschung -Medizin etc.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Meiner Ansicht nach wird die Diskussion um geschlechtergerechte Sprache zu stark ideologisch geführt. Sprache soll verständlich, pragmatisch und verbindend sein. In anderen Sprachen wird das Geschlecht nicht ständig betont, ohne gesellschaftliche Nachteile. In der deutschen Sprache rückt es oft unnötig früh in den Fokus. Für mich sind Fähigkeiten, Haltung und Inhalte wichtiger als das Geschlecht. Gleichstellung entsteht durch gleiche Behandlung, nicht durch Sonderzeichen in der Amtssprache.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Das Angebot soll sich an den realen Essgewohnheiten der Nutzerinnen und Nutzer orientieren. Ziel ist ein ausgewogenes, praktikables Verpflegungskonzept, das Wahlfreiheit ermöglicht und Foodwaste vermeidet. Ideologische Vorgaben sind dabei nicht zielführend.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Davon profitieren besonders Randsportarten. Zudem befürworte ich Grundsätzlich, lokale Reportagen, die in nationalen und internationalen Medien kaum Beachtung finden.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte diese Unterstützung. Die reformierte Kirche erbringt wichtige gesamtgesellschaftliche Leistungen, etwa in der Seelsorge, der Jugendarbeit oder der Begleitung von Menschen in Krisensituationen. Viele dieser Angebote werden durch freiwilliges, unbezahltes Engagement getragen und entlasten staatliche Strukturen. Der Beitrag des Kantons ist deshalb eine Anerkennung dieses gesellschaftlichen Mehrwerts.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Heiratsstrafe gehört abgeschafft!
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Grundsätzlich befürworte ich einen existenzsichernden Lohn. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass ein flächendeckender Mindestlohn dieser Höhe insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen eine erhebliche Belastung darstellen kann. Statt starrer Vorgaben sollten gezielte Massnahmen wie vergünstigte Weiterbildungsangebote für Menschen mit tiefen Einkommen gefördert werden, um ihre langfristigen Einkommenschancen nachhaltig zu verbessern.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
24h an 7 Tagen die Wochen Shops sollen auch in der Schweiz Realität werden.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte Lohngleichheit auf Basis von Leistung, Verantwortung und Qualifikation. Der Lohn soll unabhängig vom Geschlecht festgelegt werden. Entscheidend ist Transparenz und Fairness, nicht zusätzliche Bürokratie oder pauschale Vorgaben.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich befürworte die Beibehaltung des heutigen Service-Public-Angebots in ländlichen Gebieten. Der aktuelle Umfang stellt einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Erreichbarkeit, Kosten und Effizienz dar. Zusätzliche Ausbauten sollten nur dort erfolgen, wo ein klarer Bedarf und ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis bestehen.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich lehne eine Aufhebung des Verbots ab. Erneuerbare Energien werden stetig günstiger und effizienter und ermöglichen eine sichere, langfristig stabile Energieversorgung. Der Kanton Bern soll sich für möglichst tiefe Energiekosten bei einem hohen Anteil erneuerbarer Energien einsetzen. Atomkraftwerke bergen erhebliche Risiken, wie das Beispiel Fukushima gezeigt hat.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich befürworte hohe ökologische Standards für verpachtete Landwirtschaftsflächen. Eine hohe Qualität der Schweizer Lebensmittel stärkt nicht nur das Vertrauen im Inland, sondern erhöht auch ihre Attraktivität im Ausland. Werden ökologische Anforderungen konsequent eingehalten, können Schweizer Produkte als hochwertige Exportgüter positioniert werden und langfristig wirtschaftlich profitieren.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich befürworte strengere Tierschutzregelungen in der Nutztierhaltung. Zentrale Zielsetzung ist die wirksame Reduktion von Tierleid durch artgerechte Haltungsbedingungen. Gleichzeitig stärken hohe Tierschutzstandards die Qualität und Glaubwürdigkeit Schweizer Lebensmittel, erhöhen das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten und verbessern die Positionierung hochwertiger Produkte im In- und Ausland.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein Ja zum Atomausstieg setzt zwingend ein Ja zum Ausbau der Wasserkraft voraus. Ohne zusätzliche erneuerbare Produktionskapazitäten ist eine verlässliche Energieversorgung nicht realistisch.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Diskussion fokussiert zu stark auf die Geschwindigkeit. Nachhaltigkeit im Verkehr wird primär durch die Wahl des Antriebs und die eingesetzte Technologie erreicht.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Schweiz profitiert in vielen Bereichen von ihrer Neutralität. Sie ermöglicht es, Konfliktparteien als Vermittlerin in die Schweiz einzuladen und Friedensgespräche zu fördern. Als kleines Land trägt die Schweiz eine besondere Verantwortung, ihre Sicherheit zu wahren und sich nicht leichtfertig oder unnötig Gefahren auszusetzen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Friedliche Demonstrationen sind ein zentrales Element der Meinungsfreiheit und sollen jederzeit möglich sein. Gleichzeitig müssen Personen, die Demonstrationen missbrauchen, um mutwillig Sachschäden zu verursachen oder Gewalt auszuüben, konsequent und härter sanktioniert werden.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Bei Bedarf: unbedingt, ja! Ohne Bedarf: Nein.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Eine freie Marktwirtschaft fördert Innovation, Effizienz und Wohlstand und schafft langfristig wirtschaftliche Chancen für breite Bevölkerungsschichten. Auch wenn nicht alle gleich stark profitieren, trägt sie insgesamt zu Wachstum, Beschäftigung und steigender Lebensqualität bei. Staatliche Korrekturen sind dort sinnvoll, wo Fehlanreize oder soziale Schieflagen entstehen.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Comment
Ob ein Elternteil Vollzeit zu Hause bleibt, hängt stark von der jeweiligen Familiensituation, den Bedürfnissen des Kindes und den beruflichen Möglichkeiten der Eltern ab. Es gibt keine allgemeingültige Lösung. Entscheidend ist, dass Familien die Freiheit haben, das für sie passende Betreuungsmodell selbst zu wählen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Comment
Strafen müssen spürbar und abschreckend sein und dürfen keinesfalls als Belohnung wahrgenommen werden. Eine konsequente Bestrafung kann langfristig zur Reduktion von Straftaten beitragen. Gleichzeitig ist eine erfolgreiche Wiedereingliederung nach verbüsster Strafe entscheidend, um Rückfälle zu verhindern und die gesellschaftliche Sicherheit nachhaltig zu stärken.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Konsequenter Umweltschutz ist ein Standortvorteil für die Schweiz. Er erhält Landschaften, Lebensräume und Ressourcen und steigert gleichzeitig die internationale Attraktivität, insbesondere im Tourismus. Davon profitieren zahlreiche Branchen direkt und indirekt. Langfristig sichert Umweltschutz nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Stabilität.
Comment
Englisch ist heute wichtiger als Französisch, so wie Englisch international auch wichtiger ist als Deutsch. Entscheidend ist, dass man sich verständigen kann. Der Nationale Zusammenhalt hängt weniger von einer gemeinsamen Sprache ab als von gemeinsamen Werten. Warum also nicht Englisch und Französisch gleichzeitig lernen? Ein sanfter Einstieg ab der ersten Klasse kann die spätere Demotivation in höheren Schuljahren deutlich reduzieren.