Stefan Etter
Evangelische Volkspartei | 13.02.1
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Dazu muss aber die Gesundheit der Lehrperson im Mittelpunkt stehen. Sie müssen keine Heilpädagogen, Sekretäre oder Sozialarbeiter sein. Sie haben den Bildungsauftrag. Die Schule sollte so organisiert sein, dass ein Pensum von 100 % bis zur Pensionierung für alle möglich ist. Die Ausbildung muss variabler werden. Die Schule soll individuell auf die Lehrperson abgestimmt sein, was die Klassengröße und den Grad der Integration betrifft. Es müssen zusätzliche Ressourcen vorhanden sein.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wie bei Kindern mit Beeinträchtigungen soll die Integration nicht unbedingt über die Lehrkräfte laufen. Kinder mit geringen Deutschkenntnissen, die im jetzigen Schulkontext nur auf Kosten der Lehrkräfte integriert werden können, sollen Spezialschulen besuchen und andere Zugänge erhalten, um bei den Kindern im Quartier integriert zu werden, z. B. in gemeinsamen Projekten. Der Austausch und das Kennenlernen sind sehr wichtig, aber sie sollten über Stärken und Ressourcen laufen.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Politik sollte auf die Realität reagieren statt auf Ideologie. Das Modell Uruguay zeigt: Der Cannabis- Konsum unter Jugendlichen ist nicht gestiegen und der Schwarzmarkt ist rückläufig. Die Einteilung in legale und illegale Drogen ist nicht zielführend. Alkohol und Nikotin sind bekanntlich die am schädlichsten Drogen für die Gesellschaft. Prävention hat oberste Priorität. Das Modell Islands gilt als Erfolgsbeispiel, weil es stark auf soziale Schutzfaktoren setzt.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der historische Vertrag von 1804 beinhaltet den Sockelbeitrag. Dieser ist eine andauernde Entschädigung für die damalige Enteignung. Meinem Gerechtigkeitsempfinden nach ist es fraglich, ob die 43,5 Mio. für den Sockelbeitrag weiterhin gerechtfertigt sind. Soll Gerechtigkeit historische Strukturen und Verträge respektieren oder Gleichbehandlung herstellen? Dies insbesondere im Hinblick auf religiöse Neutralität? Die 29,5 Mio. für gesamtgesellschaftliche Leistungen stelle ich nicht in Frage.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine Glättung der Steuern für niedrige bis mittlere Einkommen ist sinnvoll. Um die Steuereinnahmen zu steigern und Arbeitsplätze zu schaffen, müssen Anreize für Privatpersonen und Unternehmer geschaffen werden, sich im Kanton BE niederzulassen.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Für eine begrenzte Zeit ist das sinnvoll, aber nicht für Prestige-Projekte, sondern für Investitionen in die Zukunft.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Burgdorf und Langenthal übernehmen wichtige Zentrumsfunktionen und sollen dafür entschädigt werden. Warum sollte Bern aber weniger Geld erhalten? Die Zentrumslasten der Stadt Bern sind nicht kleiner geworden, eine Reduktion ist nicht gerechtfertigt.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Langfristig ist es für den Kanton sinnvoll, die Beteiligung zu behalten, um von Dividenden und Mitsprache zu profitieren, auch wenn sich kurzfristig Geld machen ließe.
Einführung kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Mindestlohn löst nicht alle Probleme. Bei der Integrationsfrage ist zu berücksichtigen, dass ein Arbeitgeber unter Umständen den geforderten Mindestlohn für ungelernte Asylbewerber nicht zahlen kann. Das Sozialsystem soll hier den Rest auffangen. Für Leute, die nicht angelernt werden müssen und eine volle Arbeitsleistung erbringen können, ist der Mindestlohn jedoch zu niedrig, um eine Familie zu versorgen. Auch hier ist ein Ausgleich nötig.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Es muss so gelöst sein, dass keine unnötige Bürokratie für KMU entsteht.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Schutz vor Scheinselbstständigkeit: Eine strengere Regulierung zielt darauf ab, alle Plattformen (Taxidienste, Lieferdienste etc.) dazu zu verpflichten, für die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen und die Einhaltung von Mindestlöhnen zu haften, anstatt diese Kosten auf die FahrerInnen oder die Allgemeinheit abzuwälzen. Firmen müssen somit für ihre gesamte Lieferkette geradestehen – egal, ob die Vermittlung per App (Uber) oder per Werkvertrag (Logistik) erfolgt
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ländliche Gebiete sollen zum Wohnen und Arbeiten attraktiv bleiben bzw. werden. Dafür braucht es innovative, kreative Lösungen statt der Aufrechterhaltung ungenutzter Infrastruktur. Eigeninitiative sollte unterstützt werden.
Umwelt & Energie
AKW-Neubau erlauben
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Es ist nicht abzusehen, dass sich in der Schweiz je wieder eine Mehrheit für den Bau eines neuen Kernkraftwerks findet, wo doch die Lagerung des Endmülls immer noch nicht geklärt ist, die Kosten-Nutzen-Rechnung für Kernkraftwerke nicht aufgeht und selbst für die Erhöhung der Grimsel Staumauer jahrzehntelang gestritten wird. Es sollte effektiver für den Ausbau erneuerbarer Energien und deren Speicherung geworben und die Kommunen eingebunden werden.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Es müssen Vorkehrungen getroffen werden, um zu verhindern, dass strengere inländische Tierschutzregeln zu einem Anstieg des Imports von ausländischem Fleisch führen.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
In erster Linie muss der Velo- und Fußgängerverkehr konsequent ausgebaut werden.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Es ist gut belegt, dass Menschen gerne aufs Fahrrad umsteigen, wenn es direkte und sichere Fahrradwege gibt. Das ist gut für den Körper, die Psyche, die Kosten, den Platzbedarf und die Umwelt. Ich spreche aber nicht von den chaotischen Straßenführungen in Bern, bei denen man im Zickzack um geparkte Autos herumfahren muss, oder von Fahrradstraßen, die nicht einmal ihre Markierung wert sind. Farbe ist keine Infrastruktur.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Tempo 30 ist für die Verkehrssicherheit innerorts von zentraler Bedeutung! Gerade für Kinder und Velofahrer ist dieser Sicherheitsaspekt von großer Bedeutung. Nur wenn die Sicherheit erhöht wird, steigen mehr Menschen vom ÖV und Auto um und gehen zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Vor allem muss das Engagement auf Bundesebene ausgebaut werden!
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Neutralität sollte stets auch im Hinblick auf moralische und humanitäre Verpflichtungen ausgelegt werden. Dies schließt wirtschaftliche Sanktionen mit ein.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
An Orten mit Sicherheitsrisiken kann ein begrenzter Einsatz von Videoüberwachung mit entsprechendem Hinweis sinnvoll sein.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Es spricht alles dafür: Personalmangel, Abbildung der vielfältigen Bevölkerung, verbesserte Integration und interkulturelle Kompetenz. Basel und Zürich haben dies bereits eingeführt und gute Erfahrungen damit gemacht.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Demonstrationen sind kein rechtsfreier Raum. Das Vermummungsverbot gilt, und Gewalt oder Verwüstungen sind nicht akzeptabel. Gleichzeitig dürfen einzelne Ausschreitungen nicht dazu führen, die Demonstrationskultur insgesamt einzuschränken. Das Recht, frei zu demonstrieren, ist ein zentraler Pfeiler einer lebendigen Demokratie – und muss entsprechend entschlossen geschützt werden.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Märkte sind starke Instrumente für Innovation und Wohlstand. Doch wenn wir sie sich selbst überlassen, entstehen soziale Ungleichheit und ökologische Schäden. Deshalb braucht eine funktionierende Wirtschaft immer auch Verantwortung, Regeln und Ausgleich. Der Markt verteilt Smartphones effizient – aber nicht unbedingt Strom, Wohnungen oder Trinkwasser. Grundversorgung braucht Regeln, nicht nur Rendite.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Comment
Kinder brauchen stabile Bezugspersonen. Das müssen nicht nur Eltern sein. Problematisch ist jedoch, dass die Betreuung in der Praxis noch immer überwiegend die Frauen machen. Das widerspricht echter Gleichberechtigung. Gleichzeitig sollte die Entscheidung über die Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit bei den Eltern liegen. Politik muss daher Rahmenbedingungen schaffen, die diese Wahlfreiheit real ermöglichen und es braucht besser ausgestaltete Elternzeitregelungen und erschwingliche Kitas.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Comment
Kriminalität ist selten Schicksal. In den meisten Fällen sind ihre Ursachen beeinflussbar – wenn Gesellschaft und Politik den Willen haben, sie anzugehen. Sozialkompetenz kann man lernen, Probleme kann man behandeln, Ursachen kann man verändern. Nicht alles – aber erstaunlich viel.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Wachstum ohne Umweltverträglichkeit ist kein Fortschritt, sondern ein Schuldenberg gegenüber zukünftigen Generationen. Die Kreislaufwirtschaft ist zwar kurzfristig kostenintensiver, spart aber langfristig Ressourcen und Geld. Wer nachhaltig wirtschaften möchte, muss heute investieren.
Comment
Wir brauchen Wohnprojekte, die sozialen Zusammenhalt stärken. Neue Projekte müssen den Flächenverbrauch pro Person reduzieren. Der gemeinnützige Wohnbau eröffnet hier Chancen: Er ermöglicht innovative Grundrisse und gemeinschaftliche Nutzung von Räumen. So entstehen sozial verbindende und gleichzeitig ökologisch verantwortungsvolle Wohnformen.