Enrico Maffeis
AUFRECHT | 10,01
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich lehne ich verpflichtende staatliche Eingriffe ab, sofern sie nicht wirklich notwendig sind. Auch hier sollte nur in Ausnahmefällen eingegriffen werden, wenn das Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Freiheit und verantwortungsvollem Handeln klar missachtet wird. eine reine Gewinnmaximierung darf nicht im Vordergrund stehen. Unternehmer sollten stets eine grundlegende soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrnehmen.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich lehne Form der Kontrolle in der privaten Sphäre von Menschen grundsätzlich ab. Dennoch ist es wichtig, Missbrauch des Sozialsystems zu verhindern. Dies sollte jedoch mit andren, verhältnismässigen und rechtsstaatlich klar geregelten Mitteln geschehen, die die Privatsphäre respektieren und nicht in das persönliche Leben der Betroffenen eingreifen.
Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich halte eine Ausweitung der freiwilligen Sozialausgaben derzeit nicht für notwendig, da das vorhandene Budget ausreichend ist. Entscheidend ist vielmehr, wie und wo die Mittel gezielt eingesetzt werden. Priorität sollten Integration und Bildung haben, damit Jugendliche wirksam unterstützt und rasch wieder eingegliedert werden. Letztlich hängt der Erfolg jedoch nicht nur vom Staat, sondern auch von der eigenen Motivation der Betroffenen ab.
Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sinnvolle Kostensenkungen sollen Effizienz fördern, ohne die Qualität zu mindern. Wichtig sind mehr Eigenverantwortung, echter Wettbewerb und volle Kostentransparenz. Bürokratie und defensive Medizin sind zu reduzieren, Prävention zu stärken und Behandlungen digital zu koordinieren. Staatliche Eingriffe bleiben auf notwendige Fälle beschränkt. Krankenkasse sollen zudem zurückhaltend günstige Generika sowie präventive oder alternative Therapien vergüten dürfen, wenn sie langfristig Kosten senken
Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich lehne eine Verschärfung der Kontrollen klar ab. Der Staat soll möglichst wenig eingreifen und unternehmerische Freiheit respektieren. Gleichzeitig müssen zivile und soziale Verantwortungen gewährleistet sein. Nur in diesem Rahmen sollte der Staat ein Auge darauf haben, um Missbräuche zu verhindern, ohne den Markt übermässig zu regulieren.
Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich halte die Einführung von Betreuungsgutscheinen nicht für notwendig. Die finanzielle Situation der Familien ist sehr unterschiedlich. Sinnvoller ist es, weiterhin subventionierte Kita-Plätze anzubieten, damit besonders Familien mit begrenzten Mitteln gezielt unterstützt werden und der Zugang zur Betreuung für sie bezahlbar bleibt.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schule muss wieder Kinder und Eltern in den Mittelpunkt stellen statt eine fern gesteuerte Zentralverwaltung. Sie soll individuell fördern und genügend Ressourcen bieten, damit Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten gezielt unterstützt werden. Flexible Förderformen sind wichtiger als starre Trennungen. Ziel ist, dass alle möglichst ein ähnliches Niveau erreichen und sich nicht ausgeschlossen, sondern als Teil der Gemeinschaft fühlen und lernen können
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Meine Meinung nach kann man weiterhin mit Schulnoten arbeiten, da sie eine klare und verständliche Orientierung bieten. Gleichzeitig bin ich nicht gegen Lernberichte, die die individuelle Entwicklung differenzierter darstellen. Ein ausgewogenes Zusammenspiel beider Formen kann zu besseren Ergebnissen führen, weil sowohl Leistung als auch persönlicher Lernfortschritt sichtbar werden.
Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bei Bedarf sollen gut ausgebildete und spezialisierte Fachpersonen eingesetzt werden, um die Bildungsqualität gezielt zu verbessern. Dabei ist es wichtig, die einzelnen Situationen sorgfältig zu prüfen und massvoll vorzugehen, ohne zu übertreiben. Zusätzliche Ressourcen sollen sinnvoll unterstützen, jedoch ohne übermässige staatliche Einmischung in den Schulalltag.
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich bin ich damit einverstanden
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich bin grundsätzlich gegen zu viele staatliche Eingriffe. Dennoch finde ich es wichtig, Schüler zu unterstützen - nicht primär mit finanzielle Gutscheinen, sondern durch sehr gut ausgebildete Lehrpersonen und Fachkräfte innerhalb der Schule. So können alle Kinder gefördert werden, damit sie ein ähnliches Niveau erreichen ohne jemanden aufgrund finanzieller oder intellektueller Unterschiede auszuschliessen.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die bestehenden bilateralen Abkommen sind ausreichend. Es ist wichtig, dass die Schweiz frei und unabhängig bleibt. Die Personenfreizügigkeit soll jedoch klar gesteuert und kontrolliert werden, damit illegale Einreisen verhindert und Missbräuche der Rechte konsequent unterbunden werden. Wir brauchen eine neutrale, eigenständige Schweiz, welche sich externer Einflussnahme widersetzt
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich bin der Ansicht, dass nur Personen mit Schweizer Pass sowohl das Stimm- als auch das Wahlrecht haben soll.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Meiner Meinung nach soll diese Pflicht nicht abgeschafft werden, da sie eine gewisse Integration am Wohnort bestätigt. Wenn jedoch jemand nach längere Zeit innerhalt der Schweiz den Wohnort oder Kanton wechselt, sollte das Verfahren nicht von vorne beginnen. Eine minimale Aufenthaltsdauer am gleichen Ort ist sinnvoll, da sie Stabilität und Integration zeigt.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wirtschaftsmigration darf nicht mit Steuergeld finanziert werden. Entscheidend ist nicht die Herkunft der Menschen, sondern ihre Fähigkeit zur Integration und zur Selbstversorgung. Integrationsangebote sollen gezielt dort ansetzen, wo sie echte Selbstständigkeit fördern. eine stärkere Einbindung privater Initiativen kann dabei Integration fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern.
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ich bin grundsätzlich gegen staatliche Verpflichtungen, wenn sie nicht notwendig sind. In diesem Fall hängt es auch von der Herkunft der Person ab. Es sollte in der Eigenverantwortung der Zugezogenen liegen, ob sie Integrationskurse besuchen möchten.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ja, eine angemessene Prävention ist sinnvoll, da mögliche Krankheiten früh erkannt werden und dadurch später höhere Kosten für das Gesundheitssystem vermieden werden können.
Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ich bin klar gegen jede Form von Rassismus. Dennoch soll nicht der Staat darüber entscheiden, was wo eingestuft wird. Wichtiger ist, präventiv zu handeln, damit es gar nicht so weit kommt. Verantwortung und Kosten für solche Schäden sollen nicht von der Verwaltung, sondern von den Verursacher getragen werden.
Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kultur, Bildung und Kunst sind ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung jedes Einzelnen. Diese Möglichkeiten dürfen nicht fehlen, ebenso wenig die Unterstützung kleiner lokaler Gruppen in all diesen genannten Bereichen
Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wichtig ist, dass die Meinungs- und Pressefreiheit ohne staatliche Eingriffe gewährleistet bleibt, auch wenn gewisse Ansichten kontrovers sind. Der Staat darf nicht dazu missbraucht werden, Ideologien oder Lobbyinteressen durchzusetzten.
Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Jede Form von Aggression und missbräuchlicher Besetzung von Gebäuden ist nicht tolerierbar.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ich befürworte eine Senkung des Steuerfusses, weil dies neue Investitionen anzieht, die wiederum zusätzlichen Wohlstand für die Stadt schaffen. Zudem wird verhindert, dass Gutverdienende Städte mit tieferen Steuerfüssen bevorzugen.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich bin dagegen, weil Investitionen - wie in die vorherige Frage erwähnt - neue Arbeitsplätze und zusätzlichen Wohlstand schaffen. Dieser ist steuerbar und führt langfristig zu höheren Einnahmen für die Stadt.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine Einstellungsstopp kann nur zu Komplikationen führen. Man muss flexibel bleiben und jeweils dann reagieren, wenn der Arbeitsmarkt neue Anstellungen erfordert.
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es sollte keinen staatlichen Eingriff in einen freien Markt geben. Ich bin der Meinung, dass alles durch den freien Markt geregelt werden soll und die Preise durch Angebot und nachfrage bestimmt werden.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ich bin für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen, weshalb folglich auch die Lähne angeglichen werden müssen.
Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich bin dagegen. Ich stehe für die Freiheit der Arbeit und die Selbstverantwortung. Bürokratische Hürden und Regulierungen sollen abgebaut werden, damit Unternehmen leichter Arbeitsplätze für hoch und niedrig Qualifizierte schaffen können. Der Arbeitsmarkt und die Löhne sollen frei sein und sich je nach Qualifikation und Position unterscheiden, jedoch mit sozialer Verantwortung und ohne übermässige Ungleichheiten zwischen Führung und Mitarbeitenden.
Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein freier Wettbewerb im Energiesektor soll Innovationen vorantreiben und nachhaltige Technologien begünstigen. Die Rolle des States soll sich auf die Förderung eines stabilen Marktes beschränken.
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ich bin der Meinung, dass die aktuelle Situation bereits sehr gute Arbeitsbedingungen bietet. Die Löhne sollen vom freien Markt bestimmt werden, jedoch mit sozialem Bewusstsein und ohne ein unverhältnismässiges Gefälle zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Solche Anpassungen sind bereits im Gange. Wo es möglich ist - ausserhalb des historischen Kerns - befürworte ich Änderungen der Bau- und Zonenordnung für höhere Gebäude und mehr Wohnungen. Eine grössere Angebotsmenge führt zu mehr Verfügbarkeit und kann langfristig zu sinkenden Mietpreisen beitragen.
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Quartiere sollen für alle zugänglich bleiben, staatliche Eingriffe, die die individuelle Freiheit einschränken, lehne ich ab. Es gibt bereits dicht bewohnte Gebiete mit Grünflächen sowie guten Fuss- und Velowege. Eine Reduktion von Parkplätzen oder Zufahrtsverboten bringt mehr Nachteile als Vorteile, besonders für Läden, Restaurants und öffentliche Einrichtungen, die auf Besucher angewiesen sind, was wirtschaftliche und soziale Folgen haben kann.
Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
meine Meinung nach hat sich die Situation rund um den Hauptbahnhof bereits deutlich verbessert. Es gibt heute genügend Platz für Fussgänger, Tram, Bus und Velos. Statt weiterer grosser Umgestaltungen sollte der Bereich vor allem optisch aufgewertet und der Verkehrsfluss verbessert werden. Dauerhafte Baustellen würden zusätzliche Probleme verursachen - nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Fussgänger, Velofahrer und den öffentlichen Verkehr.
Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Verkehr soll flüssig bleiben, was auch die Umweltbelastung in der Stadt reduziert. Nur an wenigen Stellen sind Verbesserungen bei Velowegen nötig, sonst gibt es bereits viele Möglichkeiten. Zudem bietet Zürich viel Grünraum und Uferwege, die gesünder und sicherer sind - besonders für Kinder. Die Stadt sollte nicht übermässig eingreifen und die Freiheit motorisierter Bürger einschränken.
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ich bin der Meinung, dass es sowohl im Zentrum als auch in der Peripherie viele leerstehende Büroflächen gibt. Es sollte mehr Flexibilität geben, diese in Wohnungen umzuwandeln. Eine grössere Angebotsmenge führt zu mehr Verfügbarkeit und kann langfristig zu sinkenden Mietpreisen beitragen.
Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Zahl der öffentlichen Parkplätze in verschiedenen Quartieren wurde bereits reduziert, während die Bevölkerung wächst. Daher sehe ich keine Notwendigkeit, weitere Parkplätze abzubauen
Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ich sehe keinen Bedarf für eine drastisch Ausweitung des Nachtflugverbots. Die aktuellen Regeln sind bereits sehr streng und sollen die internationale Erreichbarkeit und wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens sichern. Gleichzeitig ist es wichtig, den Lärmschutz weiterhin im Blick zu behalten, aber ohne die Konnektivität und die Mobilität unnötig einzuschränken.
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich bin nur dafür, wo es sinnvoll und verhältnismässig ist. Begrünung und Entsiegelung können die Lebensqualität verbessern, dürfen jedoch nicht zu Lasten der Funktionalität, Erreichbarkeit und Nutzung des öffentlichen Raums gehen. Massnahmen sollen pragmatisch, kostenbewusst und ohne unnötige Einschränkungen für Verkehr, Gewerbe und Bevölkerung umgesetzt werden.
Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Entsorgungscoupons können eine pragmatische und bürgernahe Lösung sein, um die korrekte Entsorgung von Sperrgut zu fördern und illegale Ablagerungen zu vermeiden. Eine einfache, unbürokratische Unterstützung für die Bevölkerung ist sinnvoll, sofern sie kostenbewusst und effizient umgesetzt wird.
Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Förderung privater Solaranlagen ist sinnvoll, wenn sie Anreize für Eigenverantwortung und Investitionen schafft. Private Initiativen sollen unterstützt werden, ohne übermässige Bürokratie und mit klaren, kostenbewussten Rahmenbedingungen, damit nachhaltige Energie wirtschaftlich attraktiv wird.
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ich bin dafür, sofern der Nutzen klar erkennbar ist. Mobile Recyclinghöfe können eine bürgernahe und praktische Lösung sein, um korrektes Recycling zu erleichtern und illegale Entsorgung zu vermeiden. Wichtig ist eine effiziente, kostenbewusste Umsetzung ohne unnötige Bürokratie.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schweiz soll ihre Unabhängigkeit und Souveränität bewahren. Gute wirtschaftliche Beziehungen zur EU sind wichtig, jedoch ohne institutionelle Bindungen oder automatische Rechtsübernahme. Entscheidend sind eigenständige Lösungen und bilaterale Abkommen auf Augenhöhe.
Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wichtiger als eine Verkleinerung ist die Verbesserung der Qualität, Effizienz und Zusammenarbeit im bestehenden Stadtrat. Klare Zuständigkeiten, schlanke Prozesse und eine zielgerichtete Führung tragen mehr zur guten Regierungsarbeit bei als eine reine Reduktion der Sitze.
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es soll aber in einem vernünftigen und verhältnismässigen Rahmen. Transparenz kann das Vertrauen stärken, darf jedoch nicht zu übermässiger Bürokratie oder zu Einschränkungen der Privatsphäre von Spenderinnen und Spendern führen. Wichtig sind klare, einfache Regeln mit Augenmass
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Digitale Angebote sollen ausgebaut werden, jedoch ohne zwang. Persönlich fordere ich das Recht auf digitale Unversehrtheit, Schutz vor Datenmissbrauch und die Gewährleistung von Offline-Freiheit. Der persönliche Schalterkontakt muss weiterhin möglich bleiben, damit alle Bürgerinnen und Bürger selbst wählen können, wie sie städtische Leistungen in Anspruch nehmen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Stadt soll ihre finanziellen Mittel in erster Linie für die eigenen Aufgaben und die Bevölkerung vor Ort einsetzten. Internationale Entwicklungszusammenarbeit ist Sache des Bundes und soll nicht zusätzlich auf kommunaler Ebene ausgeweitet werden.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schweiz soll ihre Neutralität strikt wahren und sich nicht an wirtschaftlichen Sanktionen beteiligen. Unsere Glaubwürdigkeit als neutrales Land basiert auf Unabhängigkeit, Vermittlungsbereitschaft und einer eigenständigen Aussenpolitik ohne Druck von aussen.
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Moderne Technologien wie Gesichtserkennung können der Polizei helfen, die Sicherheit zu erhöhen und Straftaten effizienter zu bekämpfen. Ihr Einsatz soll jedoch klar gesetzlich geregelt, verhältnismässig und unter strenger Kontrolle zum Schutz der Privatsphäre erfolgen.
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Tasern können der Polizei ein wirksames, weniger tödliches Einsatzmittel bieten und zur Deeskalation gefährlicher Situationen beitragen. Ihr Einsatz soll klar geregelt, verhältnismässig und gut geschult erfolgen.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schutz der Opfer und die Sicherheit in den Familien müssen Priorität haben. Es ist wichtig, Frauenhäuser und Prävention gezielt zu unterstützen, zugleich braucht es ein konsequentes Vorgehen der Behörden, klare Sanktionen für Täter sowie Bildungsprogramme, die Eigenverantwortung und Respekt stärken.
Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ja aber mit einem pragmatischen Ansatz. Deeskalationstrainings sind für die operative Sicherheit sinnvoll, allfällige Module gegen Diskriminierung sollen praxisnah und nicht ideologisch sein und in die bestehende Berufsausbildung integriert werden, ohne unnötige Bürokratie zu schaffen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine stärker sichtbare Polizeipräsenz, insbesondere in den Nachstunden, erhöht die tatsächliche und die wahrgenommene Sicherheit der Bevölkerung und wirkt präventiv. Dies soll gezielt und effizient erfolgen, mit Schwerpunkt auf Gebieten, die für höhere Kriminalität und Drogenhandel bekannt sind, wo es häufiger zu Spannungen und aggressivem Verhalten kommt, und dabei unnötige Bürokratie vermeiden.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
In einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle, weil Innovation, Investitionen und Wettbewerb breiten Wohlstand schaffen. Es braucht weniger staatliche Eingriffe: Unternehmen und Bürger sollen vor übermässiger Bürokratie geschützt werden. Klare Regeln und gezielte Aufsicht fördern die Eigenverantwortung. Unternehmertum muss sich lohnen
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentaire
Der Staat soll nicht darauf abzielen, einkommen und Vermögen durch umfassende Umverteilung anzugleichen, sondern faire Rahmenbedingungen schaffen, damit alle arbeiten, unternehmerisch tätig sein und ihre Situation verbessern können. Staatliche Hilfe soll gezielt den wirklich Bedürftigen zugutekommen, Eigenverantwortung und Chancengleichheit fördern, ohne jene zu benachteiligen, die Wert schaffen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentaire
Die Sicherheit der ehrlichen Bürger hat oberste Priorität. Bei schweren Straftaten müssen Strafen klar, sicher und abschreckend sein. Gleichzeitig soll die strafe verantwortungsvoll sein und - wo echte Bereitschaft besteht - einen Weg zur Wiedereingliederung ermöglichen. Resozialisierung darf jedoch nie vor der Gerechtigkeit stehen. Ziel ist Härte gegenüber schweren Verstössen und zugleich Prävention, damit sich solche Taten nicht wiederholen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Ich setze auf Nachhaltigkeit statt ideologisch geführter Klimapolitik. Umwelt- und Ressourcenschutz sind wichtig, dürfen aber Bürger und Unternehmen nicht durch Verbote, hohe Steuern oder Technologiebeschränkungen belasten. Effiziente, bezahlbare Energie und freier Wettbewerb im Energiesektor fördern Innovation und nachhaltige Lösung. Die Rolle des Staates soll sich auf klare Rahmenbedingungen und einen stabilen Markt beschränken.
Commentaire
Grundsätzlich befürworte ich den gemeinnützigen Wohnungsbau, da er zu einem zugänglichen und vielfältigen Angebot beiträgt. Dennoch sollte eine übermässige staatliche Einmischung vermieden werden. Der freie Markt und private Initiative sollen zentral bleiben. Gleichzeitig sollte der private Wohnungsbau soziale Verantwortung übernehmen und nicht nur auf maximalen Gewinn, sondern auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen wirtschaftlicher Freiheit und Gemeinwohl achten.