Nathan Richard
JungsozialistInnen | 03.13.1
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
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Jeder Mensch sollte ein Anrecht auf ein würdiges Leben haben. Dazu gehört auch eine angemessene Unterstützung durch den Kanton für seine Einwohner:innen. Die Angebote der Sozialhilfe sind notwendig, dennoch verzichten viele Menschen darauf, da die Hürden dafür schon aktuell zu hoch sind. Diese Hürden dürfen nicht noch weiter erhöht werden.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
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Die ersten Monate eines Kindes sind entscheidend für den Aufbau einer Bindung zu den Bezugspersonen. Dabei sollten Eltern die Möglichkeit haben, für ihr Kind da zu sein, ohne finanzielle Einbussen hinnehmen zu müssen. Ausserdem ist die traditionelle Familienform überholt. Dies sollte sich auch darin widerspiegeln, dass alle Eltern gleich viel Zeit mit ihrem Neugeborenen verbringen können.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Laut Sorgenbarometer beschäftigen die Krankenkassenkosten einen Grossteil der Bevölkerung. Jeder Mensch sollte eine gute medizinische Versorgung erhalten, unabhängig von Einkommen und finanzieller Situation. Das kapitalistische Märchen vom Wettbewerb kann nicht auf eine Branche angewendet werden, in der alle Versicherungen die gleichen Leistungen anbieten müssen. Es ist Zeit für eine solidarische Einheitskasse.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
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Eine Gesundheitsversorgung kann nicht mit wirtschaftlichem Denken geführt werden. Die erfolgreiche und rasche medizinische Versorgung sollte Vorrang vor Unternehmenswachstum haben. Besonders auf dem Land nimmt der Service public laufend ab. Dazu gehören auch die Gesundheitsleistungen. Es kann nicht sein, dass ländliche Gebiete noch weniger attraktiv werden und dass mit dem Leben unserer Mitmenschen gespielt wird, nur um finanzielle Einsparungen zu erzielen.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
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Die integrative Schule spiegelt unsere Gesellschaft wider. Sie macht die Vielfalt unserer Bevölkerung sichtbar. Von diesem Konzept können alle Kinder profitieren. Neben dem Erlernen von Solidarität und gegenseitiger Hilfe entsteht ein Gefühl der Zugehörigkeit. Zudem hat es positive Auswirkungen auf die individuelle Lernentwicklung, da die Kinder von den Lernstrategien ihrer Mitschüler:innen profitieren können. Um Herausforderungen zu meistern, braucht es mehr Unterstützung für Lehrpersonen.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
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Eine separate Klasse ist kaum zielführend, da Kinder Sprache am erfolgreichsten erlernen, wenn sie von dieser umgeben sind. Vielmehr sind eine enge Begleitung und zusätzliche Unterstützung angebracht. So kann eine erfolgreiche Inklusion und der Anschluss an die Klasse auf mehreren Ebenen gelingen.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
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Der Kanton Bern ist zweisprachig. Wir sollten in der Lage sein, unsere Mitbürger:innen zu verstehen, ohne auf eine andere Sprache (meist Englisch) wechseln zu müssen. Hinzu kommt, dass den meisten Kindern das Erlernen von Englisch leichter fällt, da es in unserem Alltag präsenter ist als Deutsch bzw. Französisch.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Sozioökonomische Faktoren haben einen grossen Einfluss auf den Verlauf des Bildungswegs. Das darf nicht sein!
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
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Die Verteilung von Nationalitäten durch Geburt ist willkürlich. Weshalb sollte dieser Faktor einer Gruppe von Menschen die „demokratische” Mitbestimmung verwehren, wenn sie von politischen Entscheidungen exakt gleich betroffen sind wie Schweizer Bürger:innen? Dies sollte jedoch alle Ebenen der Schweizer Politik betreffen und schon vor zehn Jahren Aufenthalt möglich sein.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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In der Migrationspolitik gleicht Europa einer Festung. Fluchtwege werden durch hunderte Kilometer Zäune und unmenschliche Pushbacks bewusst unsicher gemacht. Es ist höchste Zeit, die Grenzen zu öffnen und Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen, ohne sie zuvor zu traumatisieren.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
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Integration bedeutet nicht, dass sich eingewanderte Menschen anpassen müssen, sondern dass sich die Gesellschaft öffnet.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
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Wenn sich eine Person aktuell einbürgern lassen möchte, ist sie mit grossem administrativem und finanziellem Aufwand konfrontiert. Hinzu kommen Anforderungen, die viele Schweizer Bürger:innen selbst nicht erfüllen würden. Es ist daher an der Zeit, die Einbürgerung zu vereinfachen, statt sie weiter zu erschweren.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
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Die Forderung nach Bezahlkarten kommt meist von bürgerlichen Parteien, da diese sich dadurch eine Überwachung von Asylsuchenden erhoffen. Ich bin jedoch der Meinung, dass auch Asylsuchende ein Recht auf Privatsphäre haben und selbst entscheiden sollten, wofür sie ihr Geld ausgeben.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Die Schweiz ist viel abhängiger von anderen Staaten, als wir uns das gerne einreden. Ohne die Bilateralen würden wir den Zugang zu wichtigen Forschungsgeldern, Verbündeten und weiteren Austauschmöglichkeiten verlieren.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
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Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Seit über fünfzig Jahren zeigt "The War on Drugs", dass eine repressive Drogenpolitik nur kontraprodktiv ist.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Sprache hat eine gewaltige Kraft. Das gilt auch für die Inklusion. Gerade der Kanton sollte mit gutem Beispiel vorangehen und durch eine inklusive Sprache alle Menschen ansprechen.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
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Neben den fragwürdigen Bedingungen in der Massentierhaltung und den hohen Subventionsbeträgen für die Fleischindustrie, die nachweislich negative Auswirkungen auf das Klima haben, konsumieren viele Menschen tierische Produkte in Mengen, die über den gesundheitlichen Empfehlungen liegen. Wieso sollten all diese Punkte weiterhin unterstützt werden? Wer nicht vollständig vegan leben möchte, kann bei den anderen Mahlzeiten weiterhin tierische Produkte zu sich nehmen.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
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Unabhängiger Journalismus kann als Herzstück einer Demokratie bezeichnet werden. In der Schweiz, in der die meisten Medien nur zwei Unternehmen gehören, ist es umso wichtiger, die Medienvielfalt zu fördern. Dies sollte breit gestreut und durch den Kanton erfolgen. Bei der Förderung muss allerdings darauf geachtet werden, dass es dem Kanton unmöglich ist, durch die Vergabe oder Nichtvergabe von Geldern eine ideologische Gleichschaltung zu erreichen.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
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Aktuell hat die Religion einen schweren Stand. In vielen Bereichen ist dies auch berechtigt, weshalb es wichtig ist, einen öffentlichen Diskurs zu führen. Dennoch muss anerkannt werden, wie viele soziale Programme und Angebote die Landeskirche betreibt. Meiner Meinung nach könnte kaum eine andere Organisation (Kanton inklusive) ein vergleichbares Angebot aufrechterhalten.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
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Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
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Der Zivilstand sollte eine freie Entscheidung sein, die weder Vor- noch Nachteile mit sich bringt.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
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Die erhöhte Entschädigung für die Städte Burgdorf und Langenthal ist verdient. Dass diese Beträge allerdings bei den Städten Bern und Biel eingespart werden, riecht sehr stark nach einer Bestrafung linker Städte durch einen bürgerlich dominierten Grossen Rat. Dies ist überhaupt nicht zu befürworten.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Das Ergebnis der Abstimmung über den «Bundesbeschluss über die kantonalen Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften» (Abschaffung des Eigenmietwerts) ist ein Desaster. Viele der Befürworter:innen argumentierten, dass die Kantone die ausfallenden Steuereinnahmen durch eine Steuer auf Zweitliegenschaften ersetzen könnten. Durch die Mehrheit bürgerlicher Kräfte wird es kaum eintreffen, weswegen es umso wichtiger ist, den letzten Schritt nun auch zu fordern.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
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Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Jede Arbeitsstelle sollte zum Leben reichen! Dies unabhängig der Branche, sind die Lohnunterschiede zwischen diesen kaum erklärbar. Durch die gestiegenen Lebenskosten dürfte der Betrag höher sein. Die JUSO fordert 5'000.- CHF!
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
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Ein Pilotprojekt mit längeren Öffnungszeiten an Samstagen wurde in Bern aufgrund hoher Unbeliebtheit vorzeitig abgebrochen. Eine Liberalisierung würde zu Lasten der Arbeitnehmenden gehen, da sie unumgänglich zu längeren Arbeitszeiten führen würde.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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In der Schweiz ist Lohngleichheit rechtlich verankert. Der Staat sollte seine Marktmacht (z. B. bei öffentlichen Aufträgen) konsequent nutzen, um diese Verantwortung wahrzunehmen.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
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Die Gig Economy untergräbt geregelte Arbeitsverhältnisse und zwingt Arbeitnehmende in eine "Selbständigkeit" ohne jeglichen arbeitsrechtlichen Schutz. Dabei werden die Risiken auf die Arbeiter:innen überwälzt. Uber macht sich dieses System zunutze, um auf dem Rücken der Arbeitenden Lohndumping zu betreiben und höhere Profite zu erwirtschaften, von denen die Fahrer:innen keinen Rappen sehen.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
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Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
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Atomkraftwerke stellen ein riesiges Sicherheitsrisiko dar, sind kaum finanzierbar und die Endlagerung des Atommülls ist seit Jahrzehnten immer noch ungeklärt. Investitionen in erneuerbare Energien sind nachhaltiger, effizienter und gesundheitsfördernd.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Unsere Böden sind durch Ewigkeitschemikalien, Glyphosat und vieles mehr auf Lebenszeit verseucht. Es ist dringend nötig, auf eine umweltverträgliche Bewirtschaftung umzusteigen. Wir leiden noch genug am bereits entstandenen Schaden.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
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Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
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Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
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Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Auch in Zukunft werden Menschen auf private Kraftfahrzeuge angewiesen sein. Dennoch könnte ein Grossteil des heutigen Verkehrs durch öffentliche Verkehrsmittel billiger und umweltfreundlicher ersetzt werden.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
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Die Befürworter:innen erhoffen sich durch den Ausbau der Autobahn hauptsächlich weniger Stau. Dabei ist längst erwiesen, dass ein Ausbau zu mehr Verkehr führt. Das eingesparte Geld sollte daher lieber für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs genutzt werden.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
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Der Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr würde zu einer allgemeinen Entlastung des Verkehrs führen. Ausserdem würde sich die Sicherheit des Langsamverkehrs erheblich erhöhen, insbesondere mit Blick auf die heutigen Panzer von SUVs.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
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An vielen Orten führt der Verkehr zu einer gesundheitsschädlichen Lärmbelastung, die sogar die gesetzlichen Grenzwerte übersteigt. Durch Tempo 30 könnte dieses Problem entschärft werden. In den meisten Fällen führt Tempo 30 ausserdem zu flüssigerem Verkehr. Dadurch gelingt es Verkehrsteilnehmer:innen paradoxerweise schneller ans Ziel. Nicht zu vergessen ist ausserdem die erhöhte Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Die Digitalisierung kantonaler Dienstleistungen steckt noch in Kinderschuhen. Zunächst sollte sie daher ausreichend ausgebaut werden, bevor die digitale Abwicklung gegenüber der analogen überhaupt empfohlen wird. Ausserdem sind immer noch viele Menschen darauf angewiesen, Dinge analog abwickeln zu können.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
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Es ist dringend nötig, für solche Dinge eine digitale Lösung anzubieten. Die Digitalisierung wurde zu lange verschlafen. Wichtig ist, dass die Lösung sicher funktioniert und es immer noch eine analoge Alternative gibt.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Die Schweiz ist ein privilegiertes Land. Einen Grossteil unseres Wohlstandes haben wir durch die Ausbeutung anderer Länder und ihrer Arbeitskräfte erlangt. Es ist dringend notwendig, eine internationale und soziale Umverteilung herbeizuführen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Die Schweizer Neutralität dient einzig und allein dazu, keine klare Position beziehen zu müssen und eigene Ziele, wie die Maximierung von Profiten in der Rüstungsindustrie, zu verfolgen. Solange wir unsere Positionen nicht nach dem Völkerrecht beziehen, eine Armee haben und eine Rüstungsindustrie besitzen, kann keine Rede von Neutralität sein.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Dauerhafte Beobachtung ist ein Eingriff in die Privatsphäre. Hinzu kommen Missbrauchs- und Datenrisiken aufgrund fehlender Transparenz, Zweckentfremdung oder Datenlecks. Sinnvollere und wirksamere Alternativen sind soziale Prävention oder einfache Massnahmen wie eine bessere Beleuchtung.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Jede Person sollte das machen können, was sie will. Allerdings bin ich gegen einen Polizeiapparat an sich, weswegen diese Änderung auch gar nicht nötig ist.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
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Demonstrieren ist ein Menschenrecht. Die aktuellen Bestimmungen schränken dieses Recht bereits jetzt ein. Der repressive Charakter der Polizei ist gross, auch gegenüber friedlichen Demonstrant:innen. Das liegt daran, dass es kaum Untersuchungen und Verfahren innerhalb der Polizei gibt. Härtere Polizeigewalt führt unter keinen Umständen zu friedlicheren Demonstrationen.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
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Nationalitäten sind ein Konstrukt, und ihre Verteilung bei der Geburt ist willkürlich. Somit hat die Nationalität keinen Einfluss auf den kriminellen Trieb. Wir sollten alle als das ansehen, was sie sind: Menschen!
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Die freie Marktwirtschaft handelt nie im Sinne aller. Der Markt richtet sich nach den Wünschen der wenigen Menschen, die ihn prägen, und ignoriert alle anderen. Ein Beispiel sind Rollstühle, die es um einiges länger gibt als die moderne Schweiz. Trotzdem ist es dem freien Markt bis Ende 2023 nicht gelungen, dem Behindertengleichstellungsgesetz nachzukommen und beispielsweise alle Bahnhöfe rollstuhlgängig zu machen.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
Für ein Kind ist es wichtig, enge Beziehungen zu seinen Bezugspersonen aufbauen zu können. Dies unabhängig davon, ob ein Elternteil Vollzeit Care-Arbeit leistet.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
Die fehlende Wirksamkeit von Haftstrafen ist wissenschaftlich erwiesen. Im Gegenteil: Sie steigern die Kriminalität der Gefangenen. Deutlich effektiver, um Kriminalität zu reduzieren, sind Alternativen wie gemeinnützige Arbeitsstunden sowie präventive Massnahmen wie Chancengleichheit in der Bildung, bezahlbarer Wohnraum und ein niederschwelliger Zugang zu Therapieangeboten. Gefängnisse veranschaulichen das Scheitern des Prinzips "Aus den Augen, aus dem Sinn".
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Seit Jahren übersteigt die Wirtschaft die ihr zustehenden Ressourcen. So wird es nicht mehr lange weitergehen können. Deshalb ist es umso wichtiger, sich um unseren Planeten, unsere Lebensgrundlage, zu kümmern, statt virtuellen Werten hinterherzurennen.
Commentari
Immobilien haben sich zu Renditeobjekten entwickelt. In Verbindung mit Wohnungsknappheit führt diese giftige Kombination zu hohen Mieten, die für viele Menschen in unserer Gesellschaft eine grosse finanzielle Belastung darstellen. Wohnbaugenossenschaften sind eine gute Lösung, um hier Entlastung zu schaffen.